Andreas Hölscher

Andreas Hölscher (* 23. November 1962 in Düsseldorf) ist ein deutscher Generalarzt und Inspizient für Reservistenangelegenheiten im Zentralen Sanitätsdienst.
Beförderungen
Andreas Hölscher trat 1982 in die Bundeswehr ein und absolvierte seine Grundausbildung in Budel in den Niederlanden. Danach wurde er Sanitätsunteroffizier beim Pionierbataillon 110 in Minden, 1985 folgte die Offiziersausbildung an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München und von 1985 bis 1991 ein Studium der Humanmedizin in seiner Geburtsstadt Düsseldorf. Ab 1991 schloss sich die klinische Ausbildung am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz an und 1993 die Approbation und Promotion zum Doktor der Medizin.
Im Anschluss wurde Hölscher Truppenarzt in der Luftwaffensanitätsstaffel in Köln-Wahn, ein Jahr später wurde er Chef der Luftwaffensanitätsstaffel des NATO-E-3A-Verbandes in Geilenkirchen und ging 1997 für ein Medical Observer Training nach El Paso in Texas. 1998 wurde er Arzt im Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck, 1999 Referent beim Inspekteur des Sanitätsdienstes im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und noch im gleichen Jahr Fliegerarzt beim Jagdbombergeschwader 34 „A“ in Memmingen.
Bereits 2000 übernahm er als Kommandeur die Lehrgruppe B an der Sanitätsakademie der Bundeswehr und wurde 2001 Dezernatsleiter beim Sanitätskommando III in Weißenfels, 2002 Kommandeur des Sanitätsregiments 13 in Halle an der Saale und 2003 Kommandeur des Sanitätsregimentes 32, wiederum in Weißenfels. 2005 wechselte Hölscher als Pressesprecher des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zum Pressestab des Bundesministeriums der Verteidigung nach Berlin und ging 2007 als Leiter des Fachsanitätszentrums nach Hannover. 2010 wurde er Chef des Stabes im Sanitätskommando I in Kiel und 2013 Chef des Stabes des Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung in Weißenfels.
Seit Juli 2015 ist er stellvertretender Kommandeur des Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung und Inspizient für Reservistenangelegenheiten und wurde im gleichen Jahr zum Generalarzt befördert.