No. 313 Squadron RAF

Das 313. Jagdstaffel war einer der vier RAF-Luftverbänden der tschechoslowakischen Exilarmee, die als Einheiten der Royal Air Force (RAF) an den Kämpfen der britischen Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs in Europa teilnahmen. Die Staffel leistete einen bedeutender Beitrag in der Luftschlacht um England.

Die 313. Jagdstaffel war die vierte aller tschechoslowakischen Staffeln der Royal Air Force, die sich in Großbritannien formierte und an den Kämpfen teilgenommen hatte. Sie entstand am 10. Mai 1941 in Catterick, Richmondshire (North Yorkshire), aus Angehörigen der tschechoslowakischen Luftwaffe, die nach der Besetzung ihres Landes durch die Wehrmacht nach Frankreich flohen und dort Dienst taten. Nach dem Zusammenbruch Frankreichs kamen sie schließlich nach England.
Ab August 1941 patrouillierte die Staffel im Luftraum von Frankreich. Im Mai 1942 wurde sie in Exeter zusammen mit der 312. und 313 Staffel zum tschechoslowakischen Geschwader formiert. Ende 1943 wurden die tschechoslowakischen Jagdstaffeln in die 84. Gruppe der 2. Taktischen Luftflotte (2nd Tactical Air Force – TAF) eingegliedert, um an der geplanten Operation Overlord – an der Invasion in der Normandie – teilzunehmen; im Juni 1944 unterstützte die 33. Staffel die Landung der Truppen in der Normandie. Im Juli 1944 wurde die Staffel nach Schottland verlegt und beteiligte sich an der Verteidigung der Bucht Scapa Flow im Orkney-Archipel, wo sich der Hauptstützpunkt der britischen Flotte befand. Ab Oktober 1944, nach einem Umzug nach Ostengland, eskortierte sie britische und US-amerikanische Bomberverbände nach Deutschland im Rahmen sogenannter „Round-the-Clock“-Attacken und unternahm Angriffe in den Niederlanden.
Infolge der Verluste wurden insbesondere zu Ende des Krieges auch einige Piloten anderer Nationen aufgenommen. Zu den Erfolgen der Staffel zählen 12 bestätigte und 8 wahrscheinliche Abschüsse sowie 16 beschädigte feindliche Flugzeuge.
Im August 1945 wurde die Staffel in die Tschechoslowakei verlegt, wo sie am 15. Februar 1946 als eine Einheit der RAF aufgelöst wurde und zum Bestandteil der neuen tschechoslowakischen Luftstreitkräfte wurde.
Die 313. Staffel flog ihre Einsätze aus folgenden Stützpunkten:
Am 24. August 1945 wurde die Staffel in die Tschechoslowakei verlegt und in Praha-Ruzyně stationiert, ab dem 22. September in České Budějovice.
Die Staffel wurde mit verschiedenen Typen der Jagdflugzeuge Supermarine Spitfire ausgestattet:
Von den 9 Kommandeuren der 313. Staffel waren ein Brite, von den 9 Kommandeuren des Schwarms A waren ein Brite und von den 11 Kommandeuren des Schwarms B waren zwei Briten. Die Verluste am Personal der 313. Staffel der RAF während des Krieges betrugen 25 Personen.
Kommandanten der Gesamtstaffel
Kommandanten des Schwarms „A“
Kommandanten des Schwarms „B“
*) Den tschechoslowakischen Kommandanten wurden zeitweilig britische Offiziere zur Seite gestellt, welche die Kommunikation mit den übergeordneten Befehlsstrukturen gewährleisten sollten.

Gehrden (Brakel)

51.6561111111119.1213888888889168Koordinaten: 51° 39′ 22″ N, 9° 7′ 17″ O
Lage von Gehrden in Brakel
Die Titularstadt Gehrden ist eine Ortschaft der Stadt Brakel im Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen).

Gehrden liegt 26 km Luftlinie südöstlich Paderborns und 10 km Luftlinie südlich der Kernstadt Brakel in dem zum Oberen Weserbergland gehörenden Oberwälder Land östlich des Eggekamms 170–180 m über dem Meer in geräumiger, windgeschützter und fruchtbarer lößbedeckter Mulde der Öse inmitten eines hügelig bewegten, auf den Kuppenhöhen bewaldeten Bauernlandes. Östlich des Ortes durchfließt die Nethe die Gehrdener Flur, parallel verläuft die Ostwestfalenstraße.
Die Nachbarorte von Gehrden sind:
Städte in der Nähe: Brakel ca. 10 km, Bad Driburg ca. 14 km, Borgentreich circa 16 km, Warburg ca. 20 km, Höxter ca. 30 km,
Der Ort wurde 868 erstmals als „Nortgardinum et Suithgardinum“ erwähnt und bestand damals aus den beiden Siedlungen Nordgehrden und Südgehrden, heute wüst, die schon zu Pfarreien erhoben und dem benachbarten Stift Heerse zehntpflichtig waren. Das 1134 von der Kirche zu Heerse in Iburg bei Driburg gegründete Benediktinerinnenkloster wurde ca. 1136 vom Paderborner Bischof Bernhard nach Gehrden verlegt; nach einer anderen Urkunde geschah die Verlegung erst 1142. Fortan werden die umliegenden Dörfer und Höfe im Schutz der mächtigen Klostermauern umgesiedelt.
Aus der Zeit um 1200 stammt die Tür mit reichem Eisenbeschlag im Nordportal der Kirche. Die 1180 fertiggestellte romanische Klosterkirche ist das einzige noch erhaltene Gebäude dieser Zeit, da die Klostergebäude im 17. Jahrhundert durch modernere Bauten ersetzt wurden. Die Kirche ist eine der wenigen Kreuzkirchen Deutschlands und in ihrem Turm läutet eines der ältesten Stiftsgeläute Westfalens.
1319 erhielt Gehrden Stadtrechte. Die Stadtsiedlung lehnte sich an die Nordseite des Klosters an, der Hauptstraßenzug verlief in west-östlicher Richtung. Außer einigen Spuren war von der Stadtbefestigung bereits 1803 nichts mehr vorhanden.
1456 war Gehrden Versammlungsort der Paderborner Landstände.
Bis zur Auflösung des Fürstbistums Paderborn unterstand die Stadt der Gerichtsbarkeit des Rentamts Dringenberg im Oberamt Dringenberg.
1810 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgelöst und von Graf Bocholtz-Asseburg zu Niesen, der Zeremonienmeister von Jérôme Bonaparte. Er ließ das Kloster teilweise abreißen und baute es zu einem Schloss aus. Das Gebäude wechselte daraufhin mehrmals den Besitzer und war ab 1965 lange Jahre im Besitz des Familienerholungswerks des Erzbistums Paderborn. Heute beherbergt es ein Hotel.
Napoleon bildete 1807 das Königreich Westfalen und teilte es in Departments ein. Die Hauptstadt wurde Kassel. Gehrden erhielt einen Canton-Mairie (Kantonsbürgermeister). Der Kanton umfasste neben der Stadt Gehrden die Dörfer Siddessen, Frohnhausen, Auenhausen, Hampenhausen, Massenhausen, Schmechten, Rheder, Natingen, Niesen und Fölsen. Mit der Gründung des Kreises Warburg 1816 wurde Gehrden Verwaltungssitz des Amtes Gehrden, das 1856 mit dem Amt Dringenberg zum Amt Dringenberg-Gehrden vereinigt wurde.
1832 wurde das Dekanat Gehrden eingerichtet, das bis 1976 bestand. Mit Auflösung des Kreises Warburg und des Amtes Dringenberg-Gehrden durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz mit Wirkung vom 1. Januar 1975 wurde Gehrden in die Stadt Brakel eingegliedert. Gehrden behielt den Status einer Titularstadt.
Gehrden hat 939 Einwohner (Stand Dezember 2015).
Gehrden ist ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Dennoch haben sich im Gewerbegebiet östlich von Gehrden einige handwerkliche Betriebe niedergelassen.
Das Feriendorf und das Schloss in Gehrden machen im gesamten Stadtgebiet Brakel die Mehrheit der Übernachtungen aus. Seit 2006 ist Gehrden zudem ein staatlich anerkannter Erholungsort. Das Familienerholungswerk im Schloss hat 2011 Insolvenzantrag gestellt
Auenhausen-Frohnhausen-Hampenhausen | Beller | Bellersen | Bökendorf | Brakel | Erkeln | Gehrden | Hembsen | Istrup | Rheder | Riesel | Schmechten | Siddessen

Gustav Zander

Jonas Gustaf Vilhelm Zander (* 29. März 1835 in Stockholm; † 17. Juni 1920 ebenda) war ein schwedischer Arzt und Physiotherapeut. Er entwickelte in den 1850er Jahren ein System heilgymnastischer Geräte und die Medico-mechanische Therapie. Zander ist Vorbild der heutigen apparategestützten Trainingstherapien und damit einer der Begründer der modernen Sport- und Wellnessmedizin.

Nach dem Besuch der Grundschule Klara skola und des Gymnasiums in Stockholm begann Zander 1855 ein Studium an der Universität Uppsala und legte sein Kandidatexamen 1860 ab. Nach seiner Approbation als Arzt am Karolinska Institutet im Jahr 1864 gründete er in Stockholm zunächst eine Lehranstalt zur praktischen Erprobung seiner Geräte, die ab 1877 industriell hergestellt wurden, nach ersten Erfolgen sein erstes „Medico-Mechanisches Institut“. Wenige Jahre später wurde ein zweites Zander-Institut in London eröffnet und 1880 reiste Zander nach New York, um in der Nähe des Central Parks sein drittes Institut zu gründen. Weitere Einrichtungen folgten in ganz Europa. So gab es in Deutschland zeitweise bis zu 79 „Zander-Institute“. Zander wurde außerdem 1896 als Mitglied in die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. In Deutschland wurde der Begriff der „Zanderei“ verwendet.
Durch die Folgen des Ersten Weltkriegs wurden die Zanderinstitute vor allem in der Rehabilitation von Kriegsversehrten verwendet. Durch diesen Imageverlust und die folgende Weltwirtschaftskrise (1930er Jahre) gerieten Zander und seine Therapie völlig außer Mode, sodass sie nicht weiterentwickelt wurde. Erst seit den 1980er Jahren findet seine Therapie eine Wiederbelebung in Fitnessstudios.

Otto Beckmann & Co.

Otto Beckmann & Co, Automobil-Fabrik, Breslau war ein von 1882 bis 1926 in Breslau (Schlesien) ansässiges Unternehmen, das zunächst Fahrräder, später Automobile produzierte.

Der Fabrikant Otto Beckmann (1841–1889) begann im Jahr 1882 in Breslau (Schlesien) mit der Produktion von Fahrrädern, damals Velocipede genannt, weshalb er seinem Unternehmen den Namen Erste Schlesische Velociped-Fabrik gab. Bereits sieben Jahre später, im Jahr 1889, starb er, und sein ältester Sohn Paul Beckmann (1866–1914) übernahm die Unternehmensleitung.
Wie einige andere Hersteller von Fahrrädern begann auch Paul Beckmann bereits sehr früh, in den 1890er Jahren, mit dem Bau von motorisierten Fahrzeugen zu experimentieren. Schon bald verwarf er die Entwicklung von zwei- und dreirädrigen Fahrzeugen wieder und beschränkte sich auf vierrädrige Motorwagen. Nachdem er bereits 1898 – als einer der Pioniere des Kraftfahrzeugbaus – die erste Voiturette in Vis-à-vis-Bauweise mit französischem Einzylindermotor produziert hatte, änderte er den Firmennamen in Otto Beckmann & Co, Erste Schlesische Velociped- und Automobil-Fabrik. Für die beginnende Motorwagen-Produktion musste er die Unternehmensgebäude in der Breslauer Tauentzienstraße erheblich erweitern. Über dem Portal, das ebenso wie einige der Gebäude die schweren Zerstörungen Breslaus im Zweiten Weltkrieg überstanden hat, prangt noch heute die Jahreszahl der Errichtung „1898“.
Als 1904 die Herstellung von Fahrrädern zugunsten der Ausweitung der Motorwagenproduktion aufgegeben wurde, bekam das Unternehmen den neuen, kürzeren Namen Otto Beckmann & Co, Motorwagen-Fabrik. Nur noch einmal (1913) änderte sich die Unternehmensbezeichnung, als der Bestandteil „Motorwagen“ durch den moderneren Begriff „Automobil“ ersetzt wurde.
In der Zeit von der Jahrhundertwende bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges brachte Beckmann eine Vielzahl von Modellen – Voituretten, Tonneaus, Phaetons, Limousinen, Coupés, Droschken, Lieferungs- und Sportwagen – auf den Markt, die dank ihrer hohen Qualität und Zuverlässigkeit einen sehr guten Ruf hatten. Die ersten Motoren wurden von Société Buchet, Ateliers de Construction Mécanique l’Aster und De Dion-Bouton bezogen, bevor man auf Lizenzfertigung und schließlich zur Entwicklung und zum Bau eigener Motoren überging. Über einen kurzen Zeitraum (1907) wurden Mutel-Motoren eingebaut.
Beckmann-Autos galten als besonders gute Bergsteiger und die selbst gefertigten 3-Gang-Getriebe (damals auch Geschwindigkeitswechsel genannt) wurden von der Fachpresse als vorbildlich gelobt.
Paul Beckmann kann als Erfinder des Auto-Sicherheitsgurtes angesehen werden, denn er stattete bereits um die Jahrhundertwende seine eigenen Voituretten mit Lederriemen aus, mit denen er seine drei Kinder bei jeder Ausfahrt festschnallte.
Von 1902 an wurden Beckmann-Motorwagen auf den Automobil-Ausstellungen in Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main ausgestellt.
Nach Ende des Ersten Weltkrieges war die Breite des Produktprogramms deutlich reduziert. Die Fertigung eigener Motoren gab das Unternehmen 1922 auf und bezog Aggregate von Basse & Selve, Altena/Westfalen.
Der Unternehmensinhaber Paul Beckmann kann nicht nur als Hersteller, sondern auch als aktiver Fahrer zu den Pionieren des Automobilismus gezählt werden. Er nahm mit seinen Produkten erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben teil, wie der „Qualitätsfahrt Breslau–Wien“ im Jahr 1902, bei der Beckmann-Wagen die ersten drei Plätze belegten, und der „Zuverlässigkeitsfahrt Breslau–Frankfurt“ im Jahr 1904, wo er selbst mit einem Ehrenpreis bedacht wurde. Auch an den Herkomer-Konkurrenzen in den Jahren 1906 und 1907 nahm er mit einem dafür entwickelten Spezialtyp mit 40 PS starkem 6,9-Liter-Vierzylindermotor teil. Dabei errang er 1906 eine silberne und 1907 strafpunktfrei eine goldene Plakette.
Paul Beckmann betätigte sich auch als Beisitzer, dann als Schatzmeister des Schlesischen Automobil-Clubs, war „Sachverständiger für Automobilismus“ und gehörte zum Kreis der Mitglieder des Vereins Deutscher Motorfahrzeug-Industrieller (später: Reichsverband der Automobilindustrie).
Paul Beckmann starb, ebenso wie sein Vater Otto, bereits im frühen Alter von 48 Jahren im September 1914, unmittelbar nach Beginn des Ersten Weltkrieges. Keines seiner drei Kinder Otto, Erna und Ilse war zu diesem Zeitpunkt volljährig und geschäftsfähig. Nach einer für das Unternehmen sehr nachteiligen Übergangsphase mit Treuhänderverwaltung, die zudem noch mit dem Ersten Weltkrieg zusammenfiel, führte dann Paul Beckmanns Sohn Otto (1894–1963) das Unternehmen weiter, bis es wegen der äußerst schwierigen wirtschaftlichen Lage, in der viele andere Produzenten ebenfalls aufgeben mussten, im Jahr 1926 die Produktion eigener Fahrzeuge einstellen musste und 1927 mitsamt den 150 Beschäftigten von der Adam Opel AG übernommen wurde.
Seine Schwester Ilse Beckmann (1898–1988) fuhr auf Beckmann-Fahrzeugen in den 1920er Jahren bei verschiedenen Automobilrennen – als Pionierin in diesem Metier – erfolgreich mit. Sie absolvierte diese, wie damals üblich, mit einem Beifahrer („Schmiermaxe“). Vorübergehend war Rudolf Caracciola ihr Beifahrer, der – drei Jahre jünger als sie – gerade als Ingenieurstudent bei den Fafnir-Werken (Aachen) volontierte. Kurz darauf begann dessen eigene große Rennfahrerkarriere. Auch mit und gegen Hans Stuck, dem ebenfalls zum damaligen Zeitpunkt noch eine große Karriere bevorstand, fuhr Ilse Beckmann einige Rennen. Ihre eigenen Rennfahreraktivitäten musste sie jedoch bald nach dem Verkauf des Unternehmens beenden.
Die Rüsselsheimer Adam Opel AG richtete in den vorherigen Produktionsstätten des Unternehmens Otto Beckmann ihre schlesische Verkaufs- und Kundendienst-Werks-Niederlassung ein. Otto Beckmann wurde bis zum kriegsbedingten Ende deren Geschäftsführer. Schlesien (und damit auch Breslau) kam 1945 unter polnische Verwaltung und gehört inzwischen zu Polen. In der alten Beckmannschen Produktionsstätte befindet sich heute ein großer Zeitschriftenvertrieb.
Fahrzeugmodelle (Auswahl)
Beckmann erreichte nie besonders hohe Produktionszahlen. Die Autos wurden überwiegend im Osten des Deutschen Reiches verkauft, insbesondere in Schlesien, Pommern und Ostpreußen. In einige Städte wurde eine größere Anzahl Droschken (Taxis) geliefert, nach Berlin gingen beispielsweise im Jahr 1908 insgesamt 50 Stück. Aber auch weit darüber hinaus wurden Beckmann-Autos vertrieben, allerdings in geringen Stückzahlen. Beckmann hatte Verkaufsstützpunkte in Berlin, zeitweise auch in München, Leipzig, Karlsruhe, Posen (Poznan) und Moskau. Selbst der russische Zarenhof hat einige Beckmann-Autos bezogen. Auch Skandinavien wurde beliefert, vor allem Schweden.
Produktions- und Exportzahlen sind wegen Totalverlustes der Unterlagen durch die Kriegsfolgen nicht mehr verfügbar. Lediglich aus Norwegen sind genaue Zahlen bekannt: Insgesamt fünf Fahrzeuge sind dorthin geliefert worden. In Oslo befindet sich auch (nach derzeitigem Informationsstand) das einzige noch existierende Beckmann-Auto, ein Phaeton 21/45 PS aus dem Produktionsjahr 1911, der ursprünglich nach Schweden geliefert worden war. Es ist in Privatbesitz.
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Haarscheinrüssler

Mycterus curculioides
Die Haarscheinrüssler (Mycteridae) sind eine Familie der Käfer.

Die Käfer sind langgestreckt mit langovalem bis schmal parallelseitigem Körperumriss und meist etwas abgeplattet. Sie erreichen knapp 3 bis etwa 9 Millimeter Körperlänge. Der Körper ist meist dicht behaart mit feinen, etwas abstehenden Haarborsten. Der Kopf trägt kurze, bis mäßig lange, Antennen, deren distale (äußere) Glieder vergrößert sind, bei einigen Gattungen sind sie beim Männchen geschlechtsspezifisch abgewandelt, zum Beispiel gekämmt. Die Maxillarpalpen besitzen ein beilförmiges bis messerförmiges Endglied. Der Kopf besitzt meist ovalen Umriss mit hinter den Augen verengten Schläfen. Nur bei der Gattung Mycterus ist er schnauzen- oder rüsselförmig verlängert, worauf der deutsche Name Bezug nimmt. Der Halsschild ist quadratisch bis herzförmig, bei Mycterus glockenförmig von der Basis nach vorn verengt. Die Elytren sind meist schmal und parallelseitig, bei einigen Gattungen seitlich oval erweitert. Die Tarsen der Beinpaare besitzen verschiedene Gliederzahlen, vorn und in der Mitte fünf, an den Hinterbeinen vier Glieder (Tarsenformel 5-5-4), wie typisch für die Tenebrionoidea (deshalb früher Heteromera genannt). Das vorletzte Tarsenglied aller Beinpaare ist etwas verbreitert und auf der Unterseite dicht behaart.
Die Larven sind, soweit bekannt, langgestreckt parallelseitig und merklich abgeplattet, sie erreichen etwa 5 bis 30 Millimeter Körperlänge. Sie sind mit Ausnahme der Kopfkapsel und des neunten Tergiten schwach sklerotisiert. Der Kopf ist nach vorn vorgestreckt (prognath), breit und flach, mit 2 oder 5 Larvenaugen (Stemmata). Die Antennen sind dreigliedrig, das Labrum frei. Die symmetrischen Mandibeln sind zwei- oder dreispitzig ohne Kaulade (Mola) und beweglichen Anhang (Prostheca). Der Rumpfabschnitt trägt drei kurze, fünfgliedrige Beinpaare, er ist schmaler als der Hinterleib. Das neunte Hinterleibssegment bildet eine stark sklerotisierte Platte mit zwei Fortsätzen (Urogomphi) und meist ein bis vier kleinen Zähnchen oder Fortsätzen zwischen diesen am Hinterrand. Das neunte Sternum ist tief u-förmig ausgeschnitten und umgibt das zehnte Segment.
Die Familie ist beinahe weltweit verbreitet mit Verbreitungsschwerpunkt in subtropischen bis tropischen Breiten. Die Gattung Mycterus besitzt eine weite Verbreitung mit Schwerpunkt in den temperaten (gemäßigten) Breiten beider Hemisphären, nur sie kommt auch in Mitteleuropa vor. Man findet man vor allem an trockenwarmen Hanglagen als Blütenbesucher bei Disteln.
Die Lebensweise, insbesondere der tropischen Arten ist meist unzureichend bekannt. Die adulten Käfer sind, soweit Nahrungsaufnahme bekannt ist, Blütenbesucher. Die Larven der Hemipeplinae scheinen sämtlich an einkeimblättrige Pflanzen gebunden zu sein, meist an Palmen. Die stark abgeplatteten Larven leben hier zwischen den noch nicht geöffneten, jungen Blattwedeln. Sie ernähren sich aber offensichtlich nicht von pflanzlicher Substanz, sondern fressen hier wachsende Pilzhyphen. Die Larven der Mycterinae und Eurypinae sind von abgestorbenem Totholz bekannt, wo sie meist zwischen Holz und Rinde leben, einige Eurypinae sind, wie Hemipeplinae, an der Blattbasis oder zwischen jungen Blattwedeln von Palmen gefunden worden. Sie sind vermutlich ebenfalls Pilzfresser (mycetophag).
Die Familie umfasst weltweit etwa 160 beschriebene Arten in 30 Gattungen, es sind aber zahlreiche noch unbeschriebene Arten bekannt. Sie wird in drei Unterfamilien gegliedert:
In Europa ist die Familie der Haarscheinrüssler nur mit der Gattung Mycterus und drei Arten vertreten, in Mitteleuropa kommen nur zwei Arten vor.
Die Mycteridae gehören in die „Salpingiden-Gruppe“ der Überfamilie Tenebrionoidea. Früher wurden sie gemeinsam mit den Scheinrüsslern (Salpingidae) in die Familie der Drachenkäfer (Pythidae) eingeordnet, oder sie wurden in eine weitgefasste Familie Melandryidae, oder Düsterkäfer, einsortiert. Ihre Schwestergruppe könnte nach morphologischen Analysen die kleine, nur 6 Arten umfassende Familie Boridae sein, mit den Prostomidae als gemeinsamer Schwestergruppe dieser Klade.

Projekt Cadmus

Das Projekt Cadmus (oder auch einfach Cadmus) ist ein fiktives Regierungsprojekt aus dem DC-Universum, welches sich mit genetischen Projekten befasst.
Projekt Cadmus wurde von Jack Kirby erstmals im Oktober 1970 im Superman Ableger Superman’s Pal, Jimmy Olsen (englischer Originaltitel) eingebaut. Damals trug das Projekt noch seinen ursprünglichen Namen Das DNA-Projekt. Erst nach der Crisis on Infinite Earths wurde das Projekt als Projekt Cadmus wiedereingeführt. Die erste Post-Krisen-Erwähnung findet Projekt Cadmus in Superman Annual #2 (englischer Originaltitel) von 1988. Cadmus‘ Zweck ist die Erschaffung verschiedener Superwesen mit Hilfe der Klon-Technologie. Der Name Projekt Cadmus ist angelehnt an Cadmus aus der griechischen Mythologie, welcher Krieger aus den Zähnen von Drachen erschuf. So wie der mythologische Cadmus neue mächtige Krieger aus einem Teil eines mächtigen Wesens (Drachenzähnen) erschuf, erschafft das Projekt Cadmus ebenfalls neue mächtige Kämpfer aus Teilen mächtiger Wesen (Superhelden-DNA). Diese Parallele zwischen dem mythologischen Cadmus und dem Zweck des Projektes ist wohl der Grund für den Namen Projekt Cadmus.
Cadmus ist beispielsweise verantwortlich für die Erschaffung des neuen (also des Post-Krisen-)Superboy aus genetischen Material von Superman und Lex Luthor.
Cadmus wurde in seiner ursprünglichen Version von Dabney Donovan geleitet. Dabney Donovan war ein verrückter Wissenschaftler, der die Ansicht vertrat, man dürfe dem Potential der Genetik keine Grenzen setzen. So wurden unter seiner Führung – im original – DNAliens genannte Kreaturen erschaffen. DNAlien ist ein Kofferwort aus DNA, und Alien (auf deutsch: „Fremdling“, „fremd/artig“; meist übersetzt mit: „Außerirdische/r“, „außerirdisch“). DNAliens sind Klone menschlicher Wesen, die durch genetische Veränderung übermenschliche Fähigkeiten erlangten und denen ein außerirdisches Aussehen gegeben wurde. Das/der bekannteste DNAlien ist wohl Dubbilex.
Wegen dieser Experimente wurde Dabney Donovan später ersetzt.
Es schien als wäre Cadmus in der Superman-Geschichte The Fall of Metropolis (englischer Originaltitel) vernichtet worden. In Wahrheit nutzte Cadmus aber nur die Gelegenheit um in den Untergrund abzutauchen.
In Superboy #57 tauchte Cadmus unter neuer Führung von Mickey Cannon wieder auf. Dieser enthüllte Cadmus mehr der Öffentlichkeit. Der neue Leiter der Genetik-Abteilung unter Mickey Cannon wurde Dr. Sterling Roquette, ein Teenager-Genie. Dabney Donovan wurde später ebenfalls zurückgeholt, allerdings stand er fortan immer unter bewaffneter Aufsicht.
In der Zeichentrickserie Die Liga der Gerechten (im englischen Original: Justice League; später: Justice League Unlimited) steht das Cadmus-Projekt unter der Leitung von Amanda Waller. Hier ist Cadmus unter anderem verantwortlich für die Erschaffung der Ultimen, dem Supergirl-Klon Galatea und von Doomsday, der mit anderer Hintergrundgeschichte in den Comics für Supermans Tod verantwortlich ist.
In der Serie wurde Cadmus von Militärs und einigen Regierungsvertretern gegründet, die unzufrieden waren, dass Superman und Co sich zu einer unabhängigen Supermacht entwickelt hatten, die die Macht über die Welt jederzeit an sich reißen konnte. Diese Furcht wurde begründet, als Superman einstmals von Darkseid entführt und einer Gehirnwäsche unterzogen wurde, aufgrund derer er die Erde angriff. Verstärkt wurde diese Angst, als man von einer Parallelwelt erfuhr, in der die Liga der Gerechten (in jener Welt Justice Lords genannt) die Macht an sich gerissen hatte, nachdem Flash von Lex Luthor, dort der Präsident der Vereinigten Staaten, ermordet wurde und daraufhin von Superman getötet worden war. Man versuchte daher mit Genmanipulation eigene Helden zu entwickeln, die voll und ganz hinter den USA und deren Regierung stünden; unter anderem die Ultimen und Galatea, eine genetische Kopie von Supergirl. Diese Versuche aber scheiterten auf langer Sicht, weil diese Züchtungen ihren eigenen Willen entwickelten und sich teilweise gegen Cadmus aufzulehnen begannen.
Cadmus bekam finanzielle Unterstützung von Maxwell Lord und Luthor; Luthor aber hatte den Plan, den Ruf der Liga und den Supermans zu zerstören. Doch am Ende stellte sich heraus, dass Brainiac sich im Körper Lex‘ eingenistet hatte. Luthor schloss mit Brainiac ein Bündnis und ergänzte dessen technische Macht mit menschlicher Vorstellungskraft, und es war nur der Liga der Gerechten zu verdanken, dass Brainiac und Luthor besiegt werden konnten. Projekt Cadmus wurde als Konsequenz dieser Manipulation fast vollständig eingestellt.
In der Folge Epilog erfährt man, dass Cadmus im Zuge des Projektes Batman Beyond die DNA von Waren McGinnis vorübergehend mit der von Bruce Wayne überschrieb und so Warens Sohn Terry McGinnis in Wahrheit der genetische Sohn von Bruce Wayne ist.

Kambrium (Band)

Kambrium ist eine Death-Metal-Band.
Die Band wurde im späten Herbst 2005 gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Nils Peter Töpfer (Gesang), Marc Brunke (Schlagzeug), Julian Schenke (Gitarre), Jan Hein (damals Gitarre, heute Keyboard) und Martin Simon (damals nur Bass, heute auch Gesang). Unter dieser Besetzung wurden die ersten Cover-Songs eingeübt. 2006 verließ Nils Peter Töpfer jedoch die Band und Philipp Engel nahm dessen Platz im März 2006 ein. Den ersten Auftritt absolvierte Kambrium siegreich am 17. Juni 2006 bei einem Band-Battle. Aufgrund von Stil-Differenzen verließ auch Philipp Engel die Band bereits nach dem zweiten gemeinsamen Auftritt wieder. Er gründete später mit anderen Musikern die Band Sylent Noise. Neben dem Bass nahm Martin Simon nun auch zusätzlich die Position des Sängers ein. Als weiterer Gitarrist gesellte sich im September 2006 Martin Simons Bruder Karsten zur Band und Jan Hein wechselte an das Keyboard. Nach dem Umzug in einen neuen Proberaum begann Jan Hein damit, eigene Songs für die Band zu schreiben, die im November 2006 erstmals öffentlich aufgeführt wurden. Die Band festigte sich und es folgten weitere Auftritte. Auf dem von Marc Brunke und Jan Hein organisierten Waldbrand Open Air im Jahr 2007 trat Kambrium ausschließlich mit eigenen Titeln auf und veröffentlichte im Oktober ihre erste Mini-Demo. Im Verlauf des Jahres 2008 arbeitete die Band an weiteren Songs und trennte sich im November von ihrem bisherigen Schlagzeuger Marc Brunke. 2009 nahm Fabien Chmiel die Position des Schlagzeugers ein.
Seit 2010 ist Martin Simon außerdem Bassist und Zweitsänger der Death-Metal-Band Sariel. Am 25. Februar 2011 begann die Band in Osterode im Harz im Metalsound-Studio mit den Aufnahmen für ihr Debüt-Album Shadowpath. Die Arbeiten konnten nach neun Tagen beendet werden. Das Album, das zehn Titel enthält, wurde im Juni 2011 veröffentlicht. Im August unterschrieb die Band einen Plattenvertrag beim Label Massacre Records. Am 28. Januar 2012 gewann die Band beim Devil’s Wall Trophy in Osterode den Publikumspreis und sicherte sich damit einen Auftritt beim Walpurgis Rock Festival in Bad Grund.
Am 18. Oktober 2013 erschien das zweite Album namens Dark Reveries. Auf diesem Album wirken Amanda Somerville (Avantasia, Trillium) und Thomas Winkler (Gloryhammer) als Gastmusiker mit.

Plainoiseau

Plainoiseau ist eine französische Gemeinde im Département Jura in der Region Franche-Comté. Sie gehört zum Arrondissement Lons-le-Saunier und zum Kanton Voiteur. Die Nachbargemeinden sind Domblans im Nordosten, Le Louverot, Montain und Le Pin im Osten, Villeneuve-sous-Pymont im Süden, L’Étoile im Westen und Saint-Germain-lès-Arlay im Nordwesten.
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Wilhelm Naegel

Wilhelm Josef Naegel (* 3. August 1904 in Fritzlar; † 24. Mai 1956 in Hannover) war ein deutscher Politiker der CDU.
Naegel absolvierte nach dem Abitur eine technisch-kaufmännische Lehre in einem Industriebetrieb und studierte anschließend an der Handelshochschule Berlin. Danach war er an der Universität Köln, an der Handelshochschule in Königsberg und der Technischen Hochschule in Braunschweig. Nach seinem Studium war der Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer Naegel als Geschäftsführer im Einzelhandel beschäftigt. Für die Firma C&A Brenninkmeyer war er zwischen 1930 und 1933 in London und Amsterdam tätig, bevor er Hauptgeschäftsführer der Niederlassung in Hannover wurde und in die Hauptgeschäftsleitung aufrückte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Mitbegründer der CDU in Hannover und in der britischen Zone. Von 1946 bis 1948 war er Mitglied des Zonenbeirates für die Britische Besatzungszone. Für Niedersachsen gehörte er 1947 bis 1949 dem Wirtschaftsrat der Bizone an, wo er bis 1948 den Wirtschaftsausschuss leitete. Am 23. August 1946 wurde er Mitglied des Ernannten Landtags von Hannover und am 9. Dezember Mitglied des Ernannten Landtags von Niedersachsen. Dem gewählten Landtag dieses Landes gehörte er in der ersten Legislaturperiode vom 20. April 1947 bis zum 18. Juni 1947 an. Bei der Bundestagswahl 1949 wurde Naegel auf der Landesliste der CDU in den Deutschen Bundestag gewählt, dem er bis zu seinem Tod angehörte. Seit dem 8. Oktober 1953 war er Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaftspolitik.
Wilhelm Naegel war 1949 einer der Mitbegründer des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU). Er gehörte mit Franz Greiss, Peter H.Werhahn, Werner Habig, Theophil Herder-Dorneich, Werner Linnemann, Peter Zettelmeyer und August Küster dem ersten Vorstand an.
1953 wurde er von Kardinal-Großmeister Nicola Kardinal Canali zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 1. Mai 1953 durch Lorenz Jaeger, Großprior der deutschen Statthalterei, investiert.

Elizabeth Berkley

Elizabeth Berkley (* 28. Juli 1972 in Farmington Hills, Michigan) ist eine US-amerikanische Fernseh-, Film- und Theaterschauspielerin.

Berkley wuchs in einem wohlhabenden Teil Michigans auf und besuchte die Cranbrook Kingswood School in Bloomfield Hills. Bereits im Alter von vier Jahren nahm sie an Tanzkursen teil. Ende der 1980er Jahre zogen ihre Eltern mit ihr in die Nähe von Los Angeles. Kurz darauf stieg ihre Bekanntheit als Jessica „Jessie“ Myrtle Spano in der Sitcom California High School (Saved By the Bell), in der sie zwischen 1989 und 1993 zu sehen war. 1992 war Berkley auch in zwei Episoden der Serie Baywatch zu sehen.
Abgesehen von der Rolle in California High School wurde Berkley besonders als Hauptdarstellerin in dem kontroversen, 1995 erschienenen Film Showgirls als Nomi Malone bekannt. Der mit Sex und Nacktheit vollgeladene Film erhielt in den USA eine Altersfreigabe von NC-17 und spielte an den amerikanischen Kinokassen weniger als die Hälfte seines auf 45 Millionen Dollar geschätzten Budgets ein. Er brachte Berkley 1995 die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin ein und gilt trotz späterer Erfolge auf dem Videomarkt als Berkleys Karrieretiefpunkt. In der Folge spielte sie zunächst überwiegend kleinere Rollen, etwa 1997 The Real Blonde und 2001 in Woody Allens Im Bann des Jade Skorpions. Außerdem hatte sie einige Engagements in Theaterproduktionen, so 1999 in der Rolle der Honey Bruce in der Londoner Theaterversion des Filmes Lenny und 2005 als Bonnie im Off-Broadway-Theaterstück Hurlyburly an der Seite von Eddie Izzard.
Von 2008 bis 2009 spielte Berkley in mehreren Folgen der Serie CSI: Miami die wiederkehrende Rolle der Julia Winston, zusätzlich war sie 2009 in mehreren Folgen der sechsten Staffel von The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben als Kelly Wentworth zu sehen.
Am 1. November 2003 heiratete Berkley den Künstler und Schauspieler Greg Lauren, Neffe von Ralph Lauren, in Cabo San Lucas. Mitte Juli 2012 wurden sie Eltern eines Sohnes.