Vulcano (Band)

Vulcano ist eine brasilianische Metal-Band, die im Jahr 1981 in Santos, São Paulo unter dem Namen Astaroth gegründet wurde. Sie gilt als einer der ersten brasilianischen Vertreter im extremen Metal-Bereich.

Die Band wurde im Jahr 1981 von Bassist (später auch Gitarrist) Zhema Rodero, Gitarrist Paulo Magrão und Bassist Carli Cooper unter dem Namen Astaroth gegründet. Im Jahr 1983 wurde eine erste 7″-Single mit dem Namen Om Pushne Namah veröffentlicht. Es folgten einige selbst organisierte Auftritte und mit Devil on My Roof ein erstes Demo im Jahr 1984. Weitere regionale Auftritte in São Paulo und Änderungen in der Besetzung fanden statt. Im Jahr 1985 veröffentlichte die Band das Live-Album Live!. Es wurde im August in Americana aufgenommen. Es war das erste Live-Album aus dem Metal-Genre, das in Brasilien veröffentlicht wurde. Auf dem Album waren Bassist Zhema Rodero, die Gitarristen Soto Jr und Zé Flávio, Schlagzeuger Laudir Piloni und Sänger Angel zu hören.
In dieser Aufstellung wurde auch das erste Studioalbum Bloody Vengeance im Jahr 1986 veröffentlicht. In den Folgejahren veröffentlichte die Band mit Anthropophagy (1987), Who are the True (1988) und Ratrace (1990) drei weitere Alben. Nach der Veröffentlichung von Ratrace begab sich die Band in eine Pause und spielte währenddessen nur noch einige, wenige Auftritte zusammen. Während der Pause veröffentlichte das Label Cogumelo Records die bisher erschienenen Alben neu. Die Band fand erst im Jahr 2000 wieder zusammen.
Im Dezember 2001 wurde der Tod von Gitarrist Soto Jr. bekanntgegeben. Im Jahr 2003 nahm die Band ein neues Album mit dem Namen Tales from the Black Book auf. Bassist war dabei Zhema Rodero, Angel übernahm den Posten des Sängers, Arthur Vasconcelos war Schlagzeuger, André Martins und Cláudio Passamani spielten die E-Gitarren. Das Album wurde im Februar 2004 veröffentlicht.
Im Jahr 2005 änderte sich die Besetzung erneut. Sie setzte sich nun folgendermaßen zusammen: Zhema Rodero (E-Gitarre), Angel (Gesang), Arthur Justo (Schlagzeug), Carlos Diaz (E-Bass) and Fernando Nonath (E-Gitarre). Im Jahr 2006 veröffentlichten sie das Split-Album Thunder Metal, das zusammen mit der schwedischen Band Nifelheim aufgenommen wurde.
Im Jahr 2009 wurde über Cogumelo Records das Album Five Skulls and One Chalice veröffentlicht. Auf dem Album war Sänger Luiz Carlos Louzada zu hören, welcher bereits zuvor bei Vulcano tätig war, sodass zwei Sänger auf dem Album zu hören waren.
Anfang 2010 verließ Sänger Angel die Band, sodass Luiz Carlos Louzada fester Sänger wurde. Des Weiteren bestand die Band aus Arthur Justo (Schlagzeug), Zhema Rodero (E-Gitarre), Fernando Nonath (E-Gitarre) und Carlos Diaz (E-Bass).
Die Musik der Band wird als eine Mischung aus Black- und Thrash-Metal beschrieben. Die Liedstrukturen sind einfach gehalten, wobei die Lieder einen aggressiven und schnellen Charakter aufweisen. Vulcano wird mit Bands wie Protector, Messiah und Bulldozer verglichen.

Entandrophragma

Sapeli-Baum (Entandrophragma cylindricum) im Kongo, Habitus
Entandrophragma ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie Mahagonigewächse (Meliaceae). Die zehn oder elf Arten im tropischen Afrika verbreitet. Einige Arten sind als Lieferanten hochwertigen Holzes bedeutsam.

Entandrophragma-Arten sind Bäume, die meist große Wuchshöhen erreichen und in der Emergenten-Schicht wachsen. Die Laubblätter sind paarig gefiedert, die Fiederblättchen sind nicht weiter unterteilt.
Entandrophragma-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die Blüten stehen in rispigen Blütenständen zusammen. Die eingeschlechtigen Blüten sind fünfzählig. Die fünf Kelchblätter sind an der Basis miteinander verwachsen. Die fünf Blütenblätter schauen schon in der Knospe aus dem Kelch heraus. Die zehn Staubblätter sind zu einer Röhre verwachsen. Der Fruchtknoten ist fünfkammrig, er entwickelt sich zu einer verholzten Kapselfrucht. Die Mittelachse der Kapselfrucht (Columella) ist im Querschnitt fünfkantig. Die Samen sind einseitig geflügelt, wobei der Flügel in der Kapselfrucht zum Fruchtstiel weist.
Die Gattung Entandrophragma enthält zehn oder elf Arten, darunter:
Die Hölzer der Gattung Entandrophragma gelten als Edelhölzer. Sie finden vor allem als hochwertiges Furnier und als Konstruktionshölzer im Rahmenbau für Fenster Verwendung, werden aber auch im Instrumentenbau genutzt.
Zeichnung aus Englers „Pflanzenwelt Afrikas“

Robert Bartholow

Robert Bartholow oder Roberts Bartholow (* 28. November 1831; † 1904) war ein amerikanischer Arzt aus New Windsor, Maryland.
Bartholow erlangte seinen Abschluss in Medizin an der Universität Maryland im Jahre 1852. Von 1855 bis 1864 arbeitete er als Chirurg in der US-Armee. In den Jahren 1864 bis 1879 war er Professor am Medical College von Ohio. Anschließend wurde er Professor am Jefferson Medical College in Philadelphia.
Bekannt wurde Bartholow durch die Anwendung von elektrischem Strom auf die Dura mater einer Patientin. Im Jahre 1874 präsentierte Bartholow die 30-jährige Mary Rafferty, die ein im Durchmesser zwei Zoll großes Loch in ihrem Schädel hatte, dass durch ein krebsartiges Geschwür verursacht wurde. Durch Tierversuche von David Ferrier inspiriert, wendete Bartholow kleine elektrische Ströme auf verschiedene Bereiche von Raffertys Kopf an und bemerkte Bewegungen an verschiedenen Stellen des Körpers. Der elektrische Strom schien zudem keinerlei Schmerz bei der Patientin zu verursachen. Als Bartholow jedoch größere Stromstöße auf die Patientin anwendete, fiel diese ins Koma. Aus diesem Koma erwachte Rafferty zwar, erlitt jedoch am Folgetag einen epileptischen Anfall und verstarb.
Die American Medical Association kritisierte Bartholow für dieses Experiment. Seine berufliche Arbeit wurde dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. 1893 wurde er am Jefferson College emeritiert.

Bembecinus tridens

Bembecinus tridens ist ein Hautflügler aus der Familie der Crabronidae.

Die Tiere erreichen eine Körperlänge von 7 bis 11 Millimetern. Ihr Körper ist schwarz-gelb gefärbt. Die gelbe Binde auf dem ersten Tergit des Hinterleibs ist fast immer durchgehend, was die Art von Bembecinus hungaricus unterscheidet, deren Binde unterbrochen ist. Die Cubitalzelle 2 ist ungestielt.
Die Art kommt in Nordafrika, Süd- und Mitteleuropa und östlich bis nach Zentralasien vor. Die nördliche Grenze ihrer Verbreitung verläuft durch den Norden Deutschlands. Sie besiedelt Flugsandgebiete und Silbergrasfluren. Die Tiere fliegen in einer Generation von Anfang Juni bis Ende August. Die Art kommt in Mitteleuropa sehr selten vor.
Die Weibchen von Bembecinus tridens betreiben Brutpflege und haben eine ähnliche Lebensweise wie die Kreiselwespe (Bembix rostrata). Das Ei wird in der Zelle abgelegt und erst anschließend wird die Nahrung, kleine Zikadenarten, eingebracht. Die Art wird von Hedychrum chalybaeum parasitiert.

Sam Claflin

Samuel „Sam“ George Claflin (* 27. Juni 1986 in Ipswich, Suffolk, England) ist ein britischer Schauspieler.

Sam Claflin ist der Sohn eines Finanzberaters und einer Schulassistentin. Sein Schauspieldebüt hatte er in dem Fernsehmehrteiler Die Säulen der Erde als Richard von Shiring. In dem vierten Teil der Fluch-der-Karibik-Reihe, Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten, spielt er in einer Nebenrolle den Missionar Philip. Im Fußballdrama United, das sich mit dem Wiederaufbau der Mannschaft nach dem Flugzeugunglück des Manchester United Teams 1958 befasst, spielt er die Rolle des Duncan Edwards. 2012 spielte er die Rolle eines Prinzen in einer amerikanischen Neuverfilmung des Märchens Schneewittchen, Snow White and the Huntsman, der am 31. Mai 2012 in die deutschen Kinos kam. In dem 2013 erschienenen Science-Fiction-Film Die Tribute von Panem – Catching Fire übernahm Claflin die Rolle des Finnick Odair. Es folgte die Hauptrolle des Bryan McNeil im Horror-Thriller The Quiet Ones sowie die Hauptrolle des Alex Stewart in der romantischen Komödie Love, Rosie – Für immer vielleicht, die auf dem gleichnamigen Roman von Cecelia Ahern basiert.
Seit Juli 2013 ist Sam Claflin mit der britischen Schauspielerin Laura Haddock verheiratet. Ende Dezember 2015 brachte Haddock das erste gemeinsame Kind des Paares auf die Welt.

Harri Olli

Harri Olli 2015
Harri Juhani Olli (* 15. Januar 1985 in Rovaniemi) ist ein finnischer Skispringer. Er startet seit 2015 für den Verein seiner Geburtsstadt, den Ounasvaara Ski Club.

Harri Olli hatte seine ersten internationalen Auftritte in der Saison 2001/02. Er debütierte am 15. Dezember 2001 mit einem 31. Platz im Continental Cup in Lahti. Im Januar 2002 wurde er bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Schonach Weltmeister mit dem Team.
Am 29. November 2002 debütierte der Finne im Skisprung-Weltcup beim Wettkampf im finnischen Kuusamo. Knapp ein Jahr später, am 28. November 2003, holte er an derselben Stelle mit einem 25. Platz seine ersten Weltcuppunkte. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2003 im schwedischen Sollefteå wurde er Bronzemedaillengewinner mit der Mannschaft, im Einzel wurde er Elfter.
Ab der Saison 2005/06 wurde er regelmäßig im Weltcup eingesetzt, startete zwischendurch jedoch auch immer wieder im Continental Cup, wo er in der besagten Saison drei seiner insgesamt vier Siege in dieser Wettkampfklasse herausspringen konnte. Es war auch die Saison seiner ersten Vierschanzentourneeteilnahme, wo er sich für zwei der vier Wettkämpfe qualifizierte.
In der Saison 2006/07 qualifizierte sich der Finne für alle vier Wettkämpfe bei der Vierschanzentournee. Er feierte seinen ersten größeren Erfolg, als er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2007 in Sapporo die Silbermedaille im Einzelwettkampf von der Großschanze errang und sich nur um 0,2 Punkte dem Schweizer Simon Ammann geschlagen geben musste. Mit dem Team errang er den vierten Platz.
Bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2008 auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf gewann er mit der finnischen Mannschaft die Silbermedaille im Teamwettbewerb. Im Einzelspringen kam er auf den sechsten Platz. Wegen groben Fehlverhaltens während dieser Veranstaltung, wobei auch Alkohol im Spiel war, wurde er bis zum Saisonende suspendiert.
Beim Sommer Grand Prix 2008 durfte er erstmals wieder für die finnische Nationalmannschaft starten. Hier konnte er das Springen in Courchevel gewinnen sowie einen dritten Platz in Pragelato erreichen. Nach diesem Springen wurde er jedoch abermals suspendiert, nachdem er zuvor in Einsiedeln erneut auffällig geworden war.
In Absprache mit dem neuen Cheftrainer Janne Väätäinen trainierte Harri Olli während seiner Suspendierung zuhause in Rovaniemi. Bei der finnischen Meisterschaft 2008 erreichte er einen dritten Platz, was Väätäinen dazu bewog, Olli unter Auflagen für den Auftakt der Saison 2008/2009 zu nominieren.
Die Saison 2008/09 war bisher die erfolgreichste des Finnen. Er holte beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen mit Rang 3 seinen ersten Weltcup-Podestplatz im Einzel. Mit der Mannschaft gewann er die Teamwettkämpfe von der Großschanze in Kuusamo und der Flugschanze in Oberstdorf. Dort gewann er am 14. Februar 2009 auch seinen ersten Einzelwettkampf im Weltcup, wobei er im ersten Durchgang mit einer Weite von 225,5 Metern den vorherigen Schanzenrekord des Norwegers Roar Ljøkelsøy um zweieinhalb Meter verbesserte.
Die Saison 2010/11 eröffnete der Finne mit einer groben Unsportlichkeit. Beim Springen in Kuusamo erhob er nach der missglückten Qualifikation für das Springen den Mittelfinger in Richtung Jury am Schanzenturm, weil er seiner Meinung nach bei sehr schlechten Bedingungen hatte springen müssen. Er wurde von der FIS für ein Springen gesperrt. Kurz darauf gab der Nationaltrainer Pekka Niemelä bekannt, dass Harri Olli bis auf weiteres aus dem finnischen Weltcupteam ausgeschlossen wurde. Wenige Tage später beendete auch sein langjähriger persönlicher Trainer, Kimmo Kykkänen, die Zusammenarbeit mit Olli, da er „als sein Trainer nichts am Charakter des Springers ändern könne“.
Obwohl er dadurch suspendiert war, sprang er am 27. und 28. Dezember 2010 im Continental Cup von Engelberg. Im ersten Springen wurde er disqualifiziert, im zweiten Springen wurde er Vierzehnter. Bei den Springen am 15. und 16. Januar 2011 in Sapporo durfte er auch wieder im Weltcupteam antreten. Beim ersten Springen erreichte er den zweiten Durchgang und wurde 30., beim zweiten Springen schied er im ersten Durchgang aus. Danach gab Olli bekannt, seine Karriere sofort beenden zu wollen.
Am 19. April 2012 wurde bekannt, dass Olli ein Comeback plane. Demnach trainiere er wieder aktiv und kehre möglicherweise bereits im Sommer auf die internationale Skisprungbühne zurück. Seinen ersten Auftritt hatte er bei den finnischen Sommermeisterschaften im September 2012 in Lahti, wo er von der Großschanze den zehnten Platz belegte und mit der Mannschaft von Lahden Hiihtoseura im Mannschaftswettbewerb die Bronzemedaille gewann.
Ende März 2013 teilte Olli mit, seinen Comebackversuch wieder aufzunehmen, da er bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi starten möchte. Wenig später wurde bekannt, dass der ehemalige finnische Skispringer Matti Nykänen ihn trainieren wird. Wenige Monate später belegte Olli bei einem nationalen Wettkampf in Rovaniemi den 20. Platz. Am 21. Dezember 2013 bestritt Olli in Lahti seinen ersten Wettkampf seit über zwei Jahren im Continental Cup. Dort verpasste er den zweiten Durchgang, nachdem er im ersten Durchgang auf den 36. Platz gesprungen war.
Am 28. November 2014 bestritt Olli seinen ersten Weltcupwettkampf seit fast 4 Jahren in Kuusamo. Im ersten Durchgang schied er als 45. aus. Insgesamt qualifizierte er sich in der Saison 2014/15 im Weltcup zu fünf Einzelspringen. Beim Skifliegen in Vikersund erreichte er als 30. einen Weltcup-Punkt.
Bei den finnischen Meisterschaften 2015 kam Olli auf Platz 15.
Neben dem Sport studiert Harri Olli Mathematik an der Universität von Rovaniemi. Seit Anfang des Jahres 2009 ist er verlobt mit Carolina, mit der er nach Lahti umgezogen ist.
Abseits der Schanze macht der Finne immer wieder durch Eskapaden auf sich aufmerksam, was ihm in den Medien schon den Ruf eines neuen Matti Nykänen einbrachte. Nach seinen Auffälligkeiten im Rahmen der Skiflug-Weltmeisterschaften 2008, als er in der Nacht zwischen dem Einzel- und dem Teamwettkampf dem Mannschaftshotel fernblieb und bei seiner Rückkehr am Morgen, unter Alkoholeinfluss stehend, Mannschaftsbetreuer Janne Marvaila beschimpfte, wurde er im Juni 2008 erneut auffällig, als er mit dem Auto in einer Zone mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h mit 141 km/h und 0,65 Promille Alkohol geblitzt wurde. Anders als zuvor hatte dies jedoch zuerst einmal keine sportlichen Konsequenzen.
Vor Beginn der Saison 2009/2010 wurde Harri Olli erneut im Zusammenhang mit Alkohol auffällig, als es in einer Bar in Lahti zwischen ihm und seiner Verlobten zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung kam.
Ende August 2012 wurde Olli zu einer 30-tägigen Bewährungsstrafe verurteilt, nachdem er eine Frau körperlich attackiert hatte. Für Aufregung sorgte beim Gerichtstermin auch das Auftreten Ollis, der verschiedenen beteiligten Personen mit teils heftigen Beleidigungen entgegentrat.
Anfang Januar 2013 wurde Olli wegen Körperverletzung und Fahrens unter Alkoholeinfluss zu einer Gefängnisstrafe von viereinhalb Monaten verurteilt, welche er auch ersatzweise gegen eine Ableistung von 130 Tagen Sozialdienst verbüßen kann.

Nationale 1 1992/93

Die Saison 1992/93 war die 71. Spielzeit der Nationale 1, der höchsten französischen Eishockeyspielklasse. Meister wurden zum insgesamt dritten Mal in der Vereinsgeschichte die Dragons de Rouen. Die Diables Rouges de Valenciennes stiegen in die zweite Liga ab.

In der ersten Saisonphase wurde die Liga in zwei Gruppen (Nord/Sud) mit je acht Teilnehmern aufgeteilt. Die beiden Erstplatzierten der beiden Gruppen aus der ersten Saisonphase qualifizierten sich für die Gruppe N1A der zweiten Saisonphase, deren Teilnehmer anschließend in den Playoffs den Meister ausspielten. Die Mannschaften auf den Plätzen 3 bis 5 der ersten Saisonphase qualifizierten sich für die Gruppe N1B der zweiten Saisonphase, deren Teilnehmer anschließend in Playoffs um den fünften Platz antraten. Die drei Letztplatzierten der beiden Gruppen aus der ersten Saisonphase mussten in der zweiten Saisonphase in der Gruppe N1C um den Klassenerhalt antreten, wobei der Letztplatzierte der Gruppe N1C in die zweite Liga abstieg. Für einen Sieg erhielt jede Mannschaft zwei Punkte, für eine Niederlage null Punkte.

Französische Eishockeymeisterschaft: 1906/07 | 1907/08 | – | 1911/12 | 1912/13 | 1913/14 | – | 1919/20 | 1920/21 | 1921/22 | 1922/23 | – | 1924/25 | 1925/26 | 1926/27 | – | 1928/29 | 1929/30
1re série: 1930/31 | 1931/32 | 1932/33 | 1933/34 | 1934/35 | 1935/36 | 1936/37 | 1937/38 | 1938/39 | – | 1941/42 | – | 1943/44 | – | 1945/46 | – | 1948/49 | 1949/50 | 1950/51 | 1951/52 | 1952/53 | 1953/54 | 1954/55 | 1955/56 | 1956/57 | 1957/58 | 1958/59 | 1959/60 | 1960/61 | 1961/62 | 1962/63 | 1963/64 | 1964/65 | 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73
Série A: 1973/74 | 1974/75  Nationale A: 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85  Nationale 1A: 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90  Ligue nationale: 1990/91  Élite Ligue: 1991/92  Nationale 1: 1992/93 | 1993/94  Élite Ligue: 1994/95 | 1995/96  Nationale 1A: 1996/97  Élite Ligue: 1997/98 | 1998/99 | 1999/00 | 2000/01 | 2001/02  Super 16: 2002/03 | 2003/04
Ligue Magnus: 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13 | 2013/14 | 2014/15 | 2015/16

Versenkreck

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Ein Versenkreck ist eine Einrichtung zum Reckturnen in Sporthallen, bei der die Recksäulen bei Nichtbenutzung im Boden versenkt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Recksäulen nicht abgebaut und in den Geräteraum verstaut werden müssen wie bei Steckreckanlagen oder einem Spannreck.
Die Erfindung des Versenkrecks geht auf den Sportwissenschaftler Hacker zurück und wurde viele Jahre von der Augsburger Turngerätefabrik Wallenreiter (heute Wallenreiter Sportgeräte) in Sporthallen eingebaut. Derartige Versenkrecke zeichnen sich durch einen Begehungsschacht aus, über den man die Reckanlage jederzeit zugänglich unter dem Sporthallenboden warten kann. Bis heute sind zahlreiche Installationen voll funktionstüchtig in Gebrauch.
Aufgrund des baulich aufwendigen Wartungsschachtes werden Versenkreckanlagen seit ca. 1970 nicht mehr nach der Hacker-Konstruktion gebaut, sondern in einem geschlossenen System. Die Reckanlagen weisen keinen Zugangsschacht mehr aus; stattdessen werden die Recksäulen mit dem vollständigen Versenkmechanismus in einem Topfrohr eingebaut.

Porzellanfabrik W. Goebel

Die W. Goebel Porzellanfabrik GmbH & Co. KG war ein Porzellanhersteller in Oeslau, einem Stadtteil Rödentals im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Die Porzellanfabrik Goebel wurde am 30. Januar 1871 in Oeslau-Wilhelmsfeld durch Franz Detleff und seinen Sohn William Goebel gegründet. 1911 übernahm Max Louis Goebel, Sohn Williams, die Geschäftsleitung. 1929 folgten diesem sein Sohn Franz und sein Schwiegersohn Eux Stocké, wobei am 8. Februar 1929 die Rechtsform des Unternehmens in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt wurde. Die nächste Generation wirkte ab 1969 mit Wilhelm Goebel und Ulrich Stocke im Unternehmen. In der sechsten Generation war die Familie Goebel durch Christian Goebel und Detlev Stocke als Kommanditisten an der 1995 gegründeten GmbH & Co. KG beteiligt, bis das Unternehmen im Jahr 2006 Insolvenz anmelden musste.
Noch im Jahr 1997 waren 1310 Mitarbeiter bei Goebel beschäftigt. Das Sortiment umfasste mehr als 1000 verschiedene Figuren. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York brach die Nachfrage nach den Porzellan-Figuren jedoch dramatisch ein. In der Folge konnte das Traditionsunternehmen im Juli 2006 seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Der Umsatz betrug 2005 ungefähr 100 Millionen Euro. Am 7. März 2007 gab das Unternehmen bekannt, dass die US-Investoren Strategic Value Partner und Merrill Lynch die Firma Goebel übernehmen und damit vorübergehend auch die über 400 verbliebenen Arbeitsplätze am Standort Rödental sichern. Das Unternehmen firmiert seitdem unter Goebel Porzellanmanufaktur GmbH.
Am 18. Juni 2008 wurde bekannt, dass Ende 2008 die Herstellung der Hummelfiguren wegen fehlender Wirtschaftlichkeit eingestellt würde und weitere 230 Mitarbeiter entlassen würden. Die Produktion der Plastiken wurde Ende Oktober 2008 eingestellt, rund 230 der noch verbliebenen 340 Mitarbeiter wechselten in eine Transfergesellschaft.
Anfang 2009 übernahm die Höchster Porzellanmanufaktur die Fabrikation der Hummelfiguren. Unter der neuen Gesellschaft Manufaktur Rödental wurden ab dem 9. Februar 2009 wieder Hummelfiguren im alten angemieteten Produktionsgebäude in Rödental/Coburg mit 30 Fachkräften hergestellt. 2011 waren es 80 Mitarbeiter. 2012 erzielte die Manufaktur einen Umsatz von 5,5 Millionen Euro. Zum 1. August 2013 kündigte Goebel den Vertriebsvertrag mit der Manufaktur Rödental. Grund dafür waren Lieferschwierigkeiten, unterschiedliche Vorstellungen über marktgerechte Vertriebsstrategien und nicht eingehaltene Termine bei der Kooperationsvergütung. Am 22. August 2013 meldete der Geschäftsführer der Manufaktur Rödental GmbH Insolvenz an.
Bei der Goebel Porzellanmanufaktur GmbH verblieb der Bereich „Schenken und Wohnen“ der alten Porzellanfabrik, der Geschenkartikel sowie kunstgewerbliche Erzeugnisse herstellt. Während die Produktion außerhalb Deutschlands erfolgt, sind in Rödental noch 69 Mitarbeiter (Stand 2010) mit Entwicklung und Design von Porzellanartikeln sowie ihrem weltweiten Verkauf beschäftigt. Eigentümer der Gesellschaft ist seit 2010 die PM Kapital GmbH & Co. KG aus Bad Staffelstein, die auch Anteilseigner der dort ansässigen Kaiser-Porzellan GmbH ist.
Weltbekannt ist Goebel als Hersteller der „Hummel-Figuren“. 1934 wurde Franz Goebel auf die Zeichnungen der Franziskanerschwester Maria Innocentia Hummel aufmerksam. Er schloss mit dem Kloster Sießen einen Lizenzvertrag. Nach den Bildvorlagen fertigten die Modelleure Reinhold Unger und Arthur Möller, in Zusammenarbeit mit Maria Innocentia Hummel, 1935 die ersten 46 Porzellanfigurmotive, zu denen der bekannte „Wanderbub“ zählte. Die Produktion der qualitativ hochwertigen Dekorations-Porzellanfiguren entwickelte sich zu einem jahrzehntelangen Verkaufserfolg. Vor allem in den Vereinigten Staaten fanden die Hummel-Figuren zahlreiche Sammler.
Goebel produzierte beispielsweise schon in den 1920er Jahren figürliche Salz- und Pfeffer-Streuer für den US-Markt (z.B. Mickey Mouse), das abgebildete Beispiel aus den 1970er Jahren zeigt das Kaninchen „Thumper“ aus dem Walt Disney-Film „Bambi“. Die Figuren wurden von den bei Goebel beschäftigten Modelleuren nach den Zeichnungsvorlagen in Gussmodelle umgesetzt.
Goebel arbeitet heute mit verschiedenen Designern zusammen. Seit Anfang 2005 werden in Lizenz viele Salzstreuer und Pfefferstreuer der Porzellanmanufaktur Adam & Ziege (Thomas Adam und Stephan Ziege) hergestellt und vertrieben. Weitere Designpartner von Goebel sind Charlotte di Vita, Louis Féraud, „MÁRA!“, Julia E. Limpke und Rosina Wachtmeister.
Keramik und Porzellan von Goebel lässt sich anhand der Bodenmarke (Porzellanmarke, Trademark) annähernd datieren, da die Firma ihre Bodenmarke immer wieder geändert hat .
50.28722222222211.021666666667Koordinaten: 50° 17′ 14″ N, 11° 1′ 18″ O

Wehrda (Marburg)

50.8361111111118.7602777777778185Koordinaten: 50° 50′ 10″ N, 8° 45′ 37″ O
Lage von Wehrda in Marburg
Wehrda aus Richtung Osten
Wehrda ist ein Stadtteil von Marburg an der Lahn, der Kreisstadt des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Hessen, Deutschland. Wehrda hat rund 6600 Einwohner.

Der Stadtteil Wehrda liegt unmittelbar nördlich der Kernstadt Marburg zwischen dem westlichen rechten Ufer der Lahn und dem Waldrand unterhalb des Mosenberges (356 m) und des Gebrannten Berges (340 m), die sich in den Marburger Rücken einreihen. Am östlichen linken Lahnufer gehört unterhalb einer Lahnschleife am Mittelhäuser Berg ein ausgedehntes Gewerbegebiet mit dem Messeplatz im Süden ebenfalls zu dem Stadtteil. Die Gemarkung Wehrda reicht von der Kammlinie des Marburger Rückens im Westen bis an den Fuß der Lahnberge im Osten und umfasst 812 Hektar, davon sind 318 Hektar bewaldet.
Erstmals wurde der Stadtteil Wehrda 1238 als Werthe erwähnt. Der Name des Ortes leitet sich von dem Begriff Werder ab, der eine leicht erhöhte Lage am Ufer bezeichnet. Nach dem ältesten erhaltenen Salbuch (Erbregister) des Amtes Marburg von 1374 war Wehrda neben Cappel, Marbach und Ockershausen ein Hausdorf der Landgrafen von Hessen. Dies bedeutete, dass die Bewohner dieser dem Marburger Schloss am nächsten gelegenen Dörfer zu zusätzlichen Hand- und Spanndiensten für die Landgrafen verpflichtet waren. Die evangelische Martinskirche wurde 1769–74 in ihrer heutigen Form erbaut. Ihr Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Im Norden von Wehrda befinden sich an einem Bergsporn oberhalb der Lahn Reste der Burgruine Weißenstein, die um 1020 errichtet und noch vor 1200 wieder aufgegeben wurde. Im 16. Jahrhundert erfolgte die Einführung der Reformation, die Einwohnerschaft wurde evangelisch-lutherisch.
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Juli 1974 durch Landesgesetz insgesamt 13 Gemeinden in die Stadt Marburg eingegliedert, darunter die Gemeinde Wehrda mit damals knapp 4000 Einwohnern. In den 1970er und -80er Jahren wurden im Norden des Stadtteils große Neubaugebiete errichtet. Auf dem Ostufer der Lahn entstand nördlich der Bundesstraße 3 ein Einkaufszentrum.
Am 26. August 1965 wurde der Gemeinde Wehrda im damaligen Landkreis Marburg ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: In einem von Gold und Blau geteilten Schild ein gegengezinnter Balken in verwechselten Farben.
Das Wappen basiert auf dem Wappen der Familie von Wehrda genannt Nodung, die im silbernen (weißen) Schild einen schwarzen Wellenbalken führten. Die Farben sollen auf den hellen Sandstein am Weißenstein und das Wasser der Lahn verweisen.
Wehrda ist über die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße 3 mit der Ausfahrt „Wehrda/Cölbe“ an das Fernstraßennetz angeschlossen. Außerdem führen die Landesstraßen 3381 und 3089 durch das Ortsgebiet. Die Kreisstraße K 82 schneidet als Cölber Straße die Lahnschleife ab und verbindet über eine Lahnbrücke den Stadtteil mit dem Gewerbegebiet und der Bundesstraße und über eine weitere Lahnbrücke mit dem nahegelegenen Nachbarort Cölbe.
Die Main-Weser-Bahn verläuft durch das Einkaufszentrum, ein Haltepunkt ist geplant.
Den Öffentlichen Nahverkehr übernehmen die Linien 1 und 4, die am Sachsenring enden und zusammen einen 15-Minuten-Takt bilden. Die Linie 3 fährt am Wochenende alle 30 Minuten ins Einkaufszentrum. Die Linie 19 Ring Nord fährt ein Mal täglich und die Linie 19 Ring Süd zwei Mal täglich zum Universitätsklinikum auf den Lahnbergen. Außerdem halten in Wehrda die Überlandlinien 76 und 481.
Wehrda war bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges ein protestantisch geprägter Ort. Auch heute noch gehört die Mehrheit der Einwohner zu den beiden evangelischen Kirchengemeinden. Durch den Zuzug von Vertriebenen nach Kriegsende und die weitere starke Bevölkerungszunahme stieg der Anteil der Katholiken im Ort an. Im nordwestlichen Ortsgebiet leben auch eingewanderte Muslime.
Insgesamt gibt es in Wehrda eine katholische und drei evangelische Kirchen. Die älteste ist die Martinskirche. Der Glockenturm diente ursprünglich als Schutz- und Wehrturm, der durch die heute noch vorhandene Schutzmauer abgesichert war. Die einstige Bestimmung lässt sich heute noch an den zahlreichen Schießscharten erkennen. Im 17. Jahrhundert wurde der Gottesdienstraum angebaut. In den 2000er Jahren wurde die Kirche innen und außen komplett saniert und am Glockenturm zwei Uhren angebracht, die zu jeder Stunde schlagen.
Weitere evangelische Gotteshäuser sind die neue Trinitatiskirche im nördlichen Neubaugebiet sowie die Evangeliumshalle des Diakonissen-Mutterhauses Hebron am Diakoniekrankenhaus. Sie wurden wie die katholische Kirche am Friedhof erst nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet. Weitere kirchliche Einrichtungen sind die evangelischen Gemeindezentren am Huteweg und in der Wehrdaer Straße.
In Wehrda gibt es zwei Friedhöfe. Der Hauptfriedhof unterteilt sich in oberen, mittleren und unteren Friedhof, wobei letzterer der alte Diakonissenfriedhof ist. Der obere ist der größte. Dort steht auch die Kapelle.
Ein weiterer Friedhof liegt westlich des Diakoniekrankenhauses. Dort werden ausschließlich Diakonissen aus dem angrenzenden Mutterhaus beerdigt.
Wehrda besteht aus drei Ortsteilen: Dem Ortskern, dem Einkaufszentrum und einem Gewerbegebiet. Im Ortskern besteht ein Diakonie-Krankenhaus. Im Einkaufszentrum gibt es ca. 70 Geschäfte auf einer Fläche von 1 km². Außerdem gibt es dort eine Tennishalle mit Plätzen und einen Reitverein. Südlich davon gibt es ein Gewerbegebiet, das südlich des Messeplatzes in das Marburger Gewerbegebiet Nord übergeht.
Lahn-Wehr bei Wehrda 2013
Windpark auf dem südöstlichen Ortsgebiet
Blick vom Windpark auf die in den 1970er Jahren errichteten zwölfstöckigen Hochhäuser
Ein Feld im nördlichen Ortsgebiet
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