Fußball-Oberliga 1983/84

Die Saison 1983/84 der Oberliga war die zehnte Saison der Oberliga als dritthöchste Spielklasse im Fußball in Deutschland nach der Einführung der zweigleisigen – später eingleisigen – 2. Fußball-Bundesliga zur Saison 1974/75.
In den zwei Aufstiegsrunden gelangen Blau-Weiß 90 Berlin und dem FC 08 Homburg jeweils als Gruppensieger sowie dem FC St. Pauli und dem VfR Bürstadt jeweils als Gruppenzweiter der Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Als höchste Spielklasse: 1945/46 | 1946/47 | 1947/48 | 1948/49 | 1949/50 | 1950/51 | 1951/52 | 1952/53 | 1953/54 | 1954/55 | 1955/56 | 1956/57 | 1957/58 | 1958/59 | 1959/60 | 1960/61 | 1961/62 | 1962/63
Als dritthöchste Spielklasse: 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94
Als vierthöchste Spielklasse: 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/2000 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08
Als fünfthöchste Spielklasse: 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13 | 2013/14 | 2014/15 | 2015/16

Amphibisches Angriffsschiff

Ein Amphibisches Angriffsschiff (englisch Amphibious Assault Ship) ist in der Nomenklatur der United States Navy das größte Schiff, das speziell für amphibische Kriegsführung geplant ist. Die Bezeichnung Amphibisches Angriffsschiff ist eine irreführende Übersetzung aus dem Englischen, da das Schiff selbst nicht amphibisch – also an Land und Wasser einsetzbar –, sondern lediglich ein Träger für amphibische Fahrzeuge ist. Die sinngemäße Übersetzung wäre daher Schiff für amphibische Angriffe.
Die ersten dezidiert amphibischen Angriffsschiffe waren in den 1960er Jahren die Einheiten der Iwo-Jima-Klasse; 15 Jahre später folgten die der Tarawa-Klasse. Ende der 1980er Jahre wurden die ersten Einheiten der Wasp-Klasse in Dienst gestellt. Momentan wird mit der America-Klasse ein Nachfolger für die Tarawa-Klasse gebaut. Die Royal Navy betreibt mit der HMS Ocean (L12) ebenfalls ein amphibisches Angriffsschiff. Die spanische Marine baute ebenfalls eines, die Juan Carlos I. Die französische Marine besitzt insgesamt drei Schiffe der Mistral-Klasse.
Die Schiffe ähneln von außen kleinen Flugzeugträgern; tatsächlich sind sie größer als etwa die Träger der britischen Invincible-Klasse. Jedoch starten vom Flugdeck eines amphibischen Angriffsschiff überwiegend Helikopter und andere Senkrechtstarter, weshalb sich auch die Bezeichnung „Hubschrauberträger“ durchgesetzt hat. Die US Navy verwendet mehrere Kennungen, nämlich Landing Platform, Helicopter (LPH, Iwo-Jima-Klasse), Landing Helicopter Assault (LHA, Tarawa-Klasse und America-Klasse) sowie Landing Helicopter Dock (LHD, Wasp-Klasse). Andere Marinen haben diese Kennungen zum Teil übernommen.
Der größte Unterschied zu konventionellen Flugzeugträgern ist ein sogenanntes Welldeck, in dem mehrere Landungsboote untergebracht werden. So können amphibische Angriffsschiffe ein Landungsunternehmen sowohl zu Wasser als auch in der Luft durchführen. Die Helikopter und Senkrechtstarter können außerdem Luftnahunterstützung fliegen. In der von der US Navy verwendeten Kennung steht dabei das D für das Vorhandensein eines solchen Welldecks. Die als LPH klassifizierte Iwo-Jima-Klasse verfügte noch nicht darüber, ebenso wenig die beiden Schiffe des Bauloses Flight 0 der America-Klasse. Die als LHA klassifizierte Tarawa-Klasse verfügte dagegen über ein Welldeck, ebenso sollen die zukünftigen Einheiten der America-Klasse Flight 1 eines erhalten.
Amphibische Angriffsschiffe arbeiten normalerweise mit Docklandungsschiffen zusammen und werden ähnlich einer Flugzeugträgerkampfgruppe durch Kriegsschiffe geschützt. Diese Verbände tragen bei der US Navy die Bezeichnung Expeditionary Strike Group.

Casekirchen

51.06527777777811.840833333333210Koordinaten: 51° 3′ 55″ N, 11° 50′ 27″ O
Lage von Casekirchen in Molauer Land
Casekirchen ist ein Ortsteil der Gemeinde Molauer Land im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Casekirchen liegt ca. 9 km südöstlich von Naumburg (Saale). Als Ortsteile der ehemaligen Gemeinde waren Köckenitzsch (am 1. Januar 1957 eingemeindet) und Seidewitz (am 17. September 1961 eingemeindet) ausgewiesen.
Casekirchen wurde 977 erstmals als „Cesice“ urkundlich erwähnt, 1253 dann als „Kaskerkene“. Die in sehr alter Zeit gegründete Kirche wurde dem heiligen Nicasius geweiht und gab dem Ort den Namen Nicasiuskirchen, woraus der jetzige Ortsname zusammengezogen wurde. Der nach Südosten hin freiliegende Kirchberg soll schon eine altheidnische Kultstätte gewesen sein, auf dem ein bedeutender Götzenaltar stand. In seiner Umgebung wurden eine Reihe von Hünengräbern und steinernen Waffen gefunden.
Casekirchen, Köckenitzsch und Seidewitz gehörten zum wettinischen Kreisamt Eisenberg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 kamen die Orte mit dem Nordteil des Kreisamts Eisenberg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen und wurden Teil der Exklave Camburg. In einem 1850 herausgegebenen Buch zur Landeskunde des Herzogtums Sachsen-Meiningen wird über Casekirchen berichtet: „Der Ort hat vier öffentliche Gebäude, 19 Wohn- und zwei Werkhäuser. Im Ort leben 24 Familien mit 163 Einwohnern.“
Von 1922 bis 1939 gehörten Casekirchen, Köckenitzsch und Seidewitz zur Kreisabteilung Camburg, anschließend bis 1948 zum thüringischen Landkreis Stadtroda, danach kurzzeitig zum Landkreis Jena. Bei der Gebietsreform von 1952 in der DDR kamen die drei Orte an den Kreis Naumburg im Bezirk Halle, wodurch ihre Zugehörigkeit zu Thüringen endete.
Am 1. Januar 1957 wurde Köckenitzsch und am 17. September 1961 Seidewitz eingemeindet. Ende 2008 lebten in Casekirchen und seinen zwei Ortsteilen 246 Einwohner. Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Casekirchen, Abtlöbnitz, Leislau und Molau zur neuen Gemeinde Molauer Land zusammen.
In den Jahren 1721/22 wurde die gegenwärtige Kirche gebaut. Der Kirchturm wurde in den Jahren 2009 und 2010 intensiv saniert.
Laut dem Landeshauptarchiv Magdeburg besitzt die Gemeinde kein rechtskräftig verliehenes Wappen.
Zur Bundesstraße 88, die westlich von Casekirchen von Naumburg (Saale) nach Jena verläuft, sind es ca. 9 km.
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