Nairobi City Stars

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Die Nairobi City Stars (NCS) sind ein kenianischer Fußballverein aus Kawangware in Nairobi, der seit 2005 in der Kenyan Premier League (KPL), der ersten Liga Kenias, spielt. Seine Heimspiele trägt der Verein im Hope Centre aus.

Der Verein wurde als Kawangware Slum Football Club gegründet. In der Saison 2000 spielte Kawangware FC in der Central Zone Mini League und ab 2001 in der National Super League , der neu gegründeten zweiten Liga Kenias. 2002 stiegen in die KPL auf. Wegen des höheren finanziellen Aufwandes in der KPL wurde der Verein von World Hope International Kenya übernommen. 2003 stiegen sie jedoch als Vorletzter der Liga ab mcm taschen sale. 2004 wurde der Verein in World Hope FC umbenannt und stieg erneut auf.

Der zweite Anlauf in der obersten Spielklasse war erfolgreicher. Der Verein schloss die Saison 2005 auf dem siebten Platz ab und gewann den President’s Cup. Dadurch qualifizierte sich World Hope FC für den CAF Confederation Cup 2006, bei dem er in der Vorrunde gegen den ugandischen Verein Uganda Revenue Authority SC ausschied. Der Verein verblieb die nächsten Jahren im Liga-Mittelfeld und wurde während der Saison 2008 am 16. Oktober von AIS Kenya (Ambassadors in Sport) übernommen; der Grund waren Schwierigkeiten bei der Zahlung der Gehälter. Der ehemalige Nationalspieler Musa Otieno

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, der davor schon für die Cleveland City Stars spielte, wurde Vizepräsident und nach der Saison im Dezember wurde der Verein in Nairobi City Stars umbenannt. Der Klub wurde damit ein Schwesterverein der Cleveland City Stars, für die Otieno kurz davor spielte. 2009 erreichten sie mit dem sechsten Platz in der KPL das bisher beste Saisonergebnis.

2010 stand ein Verkauf des Vereins um 4,5 Millionen K. Sh. an dänische Investoren im Raum, jedoch traten die Verantwortlichen der City Stars kurz vor einem endgültigen Abschluss davon zurück. Die Investoren übernahmen daraufhin den AC Nakuru (jetzige Nakuru AllStars) in der zweiten Liga.

In den folgenden Jahren war der Verein nur im unteren Tabellendrittel zu finden. So auch 2013, als die NCS die Saison auf dem 14. Platz, drei Punkte vor einem Relegationsplatz beendete. Jan Koops, der im September als Interimstrainer zum Verein kam, verlängerte nach dem letzten Saisonspiel seinen Vertrag nicht und im Januar 2014 wurde der Nigerianer Robinson Ndubuisi Ofwoku als Nachfolger mit einem Vertrag für ein Jahr verpflichtet.

AFC Leopards | Bandari FC | Chemelil Sugar | Gor Mahia | Kenya Commercial Bank | Kenya Revenue Authority | Mathare United | Muhoroni Youth | Nairobi City Stars | Nakuru AllStars | Sofapaka | SoNy Sugar | Thika United | Tusker FC | Ulinzi Stars | Western Stima

Mittelhessische Landheegen

Die Mittelhessische Landheegen sind zwei Landwehren im Westen und Süden des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Sie bilden dort bis heute die Kreisgrenzen.

Die „Innenheege“ ist 29 km lang und wurde 1297 bis 1307 angelegt, die „Außenheege“ ist 16 km lang und wurde 1359 bis 1374 angelegt; sie schließt an die Innenheege an.

Die Heegen waren eine Grenzsicherung. Sie waren ein von der Landgrafschaft Hessen angelegtes, gegen die in den gleichen Raum drängenden Grafen von Nassau (Haus Nassau) gerichtetes Verteidigungswerk. Das in langen Kämpfen von Hessen gewonnene Gebiet des Amtes Blankenstein sollte dadurch gegen weitere Übergriffe der Nassauer und ihrer Verbündeten (u.a. das Bistum Mainz) gesichert werden. Die Innenheege schützte das „Untergericht“ (heute Stadt Gladenbach) des ehemaligen Amtes Blankenstein, sowie das Gericht Lohra und den Bezirk Fronhausen (Lahn). Die Außenheege sicherte nach dem Ende der „100jährigen Dernbacher Fehde“ das „Obergericht“, heute deckungsgleich mit der Gemeinde Bad Endbach.

Die Innenheege begann bei dem Berg Allerburg, nördlich der Ortschaft Rachelshausen (Gemeinde Gladenbach), umschloss westlich die Gemeinden Gladenbach, Lohra und Fronhausen (meist entlang den heutigen Gemeindegrenzen) und endete auf der Gemarkungsgrenze zwischen Fronhausen und der Ortschaft Odenhausen, Ortsteil Röderheide (Gemeinde Lollar), an der Lahn. Die Außenheege hatte ihren Anfang auf dem Kreuzberg nördlich von Bottenhorn (Gemeinde Bad Endbach), verlief danach parallel zur Grenze der ehemaligen Grafschaft/Herzogtum Nassau, heutige Kreisgrenze zum Lahn-Dill-Kreis, sparte die Ortschaft Günterod aus (gehörte ursprünglich zur Grafschaft Solms) und führte weiter über die Zollbuche

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, bis sie bei den Schneebergen östlich Oberweidbach (Gemeinde Bischoffen) wieder auf die Innenheege traf.

Im Bereich der Endbacher Platte, östlich Günterod, hatte die Außenheege einen sackförmigen Anhang, der nahezu die gesamte Gemarkung Bischoffen umschloss. Er sperrte mit einem Zollschlag an der Grenze zur Grafschaft Nassau (zwischen Bischoffen und Offenbach bei der Gellenbach-Mühle) die neue, im Aartal verlaufende, Trasse der bedeutenden Köln-Leipziger-Fernhandelsstraße.

Die Heege, in Katasterplänen auch „Landheege“ oder „Herrenheege“ genannt, bestand aus einem Gebück aus untereinander verflochtenen Hainbuchen sowie Dornen und war zwischen 30 und 50 m breit. Auf weiten Strecken war sie außerdem noch mit einem Wall mit Graben versehen. Sie nutzte dabei auch natürliche Geländebesonderheiten, wie Kanten und Felsen, und bezog kleine Hügel als Aussichtspunkte mit ein. Entlang der Verteidigerseite war ein Reit- und Kontrollweg angelegt. In das System waren Landwarten und Burgen integriert, die sich untereinander mit optischen Signalen (Fahnen, Rauch, Spiegeln, Fackeln) verständigten.

Die Trassen der ehemaligen Außen- und der Innenheege haben bis heute den Verlauf der Kreisgrenze des Landkreises Marburg-Biedenkopf, sowohl zum westlichen Lahn-Dill-Kreis, als auch zum südlichen Landkreis Gießen festgelegt. Konkret trifft dies zu auf die Westgrenzen der Gemeinden Bad Endbach, Gladenbach und ein Teilstück der Gemeinde Lohra zum Lahn-Dill-Kreis, sowie auf den weiteren Verlauf der Südgrenzen der Gemeinden Lohra und Fronhausen zum Landkreis Gießen.

Im 15. und 16. Jahrhundert wurden die Heegen im mittelhessischen Raum aufgegeben und das Holz zum größten Teil zu Holzkohle verkohlt.

Auch die Grafschaften Solms und Nassau hatten ihre Herrschaftsgebiete durch Heegen voneinander getrennt, wie die Heege auf der „Hörre“ belegt, die bei Edingen an der Dill begann und an die Außenheege bei Bad Endbach-Hartenrod anschloss. Unterhalten wurde diese Heege von beiden Anrainern.

Die Mark Dautphe, welche 791 erstmals genannt wird, bildete wirtschaftlich, als Cent beziehungsweise Centgericht auch politisch und rechtlich, eine Einheit. Deren Heege verlief vom Daubhaus zwischen Holzhausen und Runzhausen zur Lahnwehr am Hünstein bei Holzhausen, von dort über den Lämp-Berg, den Streichenberg und über die Hohe Höll zwischen Allendorf und Damshausen, überquerte westlich von Kernbach die Lahn, stieg auf zu den Wichtelhäusern am Wollenberg. Weiterhin folgte die Heege dem so genannten Lützeler Gebirge bis zur Sackpfeife, drehte zum so genannten Wieschen, dann über den Hainpracht, überquerte wiederum die Lahn bei Ludwigshütte, mcm taschen sale, den Burgberg westlich bei Hommertshausen, den Bolzeberg, den Sclossberg und wieder zum Daubhaus. Bis Ende des 15. Jahrhunderts stellte die Westgrenze der Heege auch die westliche Begrenzung des landgräflich-hessischen Hoheitsbereich dar.

Banka Koper Slovenia Open 2010

Das Banka Koper Slovenia Open 2010 war die sechste Ausgabe des Tennishartplatzturniers für Frauen. Als Turnier der International-Kategorie war es Teil der WTA Tour 2010. Es fand zusammen mit den Gastein Ladies vom 19. bis 25. Juli 2010 in Portorož statt.

Titelverteidigerin im Einzel war Dinara Safina und im Doppel Julia Görges / Vladimíra Uhlířová. Im Einzel gewann Anna Tschakwetadse gegen Johanna Larsson mit 6:1, 6:2 und im Doppel Marija Kondratjewa / Vladimíra Uhlířová gegen Anna Tschakwetadse / Marina Eraković mit 6:4, 2:6, [10:7].

 Perth  | Brisbane | Auckland |  Sydney  | Hobart |  Australian Open  |  Paris  | Pattaya |  Dubai  | Memphis | Bogotá | Acapulco | Kuala Lumpur | Monterrey |  Indian Wells  |  Miami  | Ponte Vedra&nbsp

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;| Marbella |  Charleston  | Barcelona |  Stuttgart  | Fès |  Rom  | Oeiras |  Madrid  | Warschau | Straßburg |  French Open  | Birmingham |  Eastbourne  | ’s-Hertogenbosch |  Wimbledon Championships  | Budapest | Båstad | Palermo | Prag | Portorož | Bad Gastein |  Stanford  | Istanbul |  San Diego  | Kopenhagen |  Cincinnati  |  Toronto  |  New Haven  |  US Open  | Guangzhou | Québec (Stadt) | Seoul | Taschkent |  Tokio  |  Peking  | Linz | Ōsaka |  Moskau  | Luxemburg (Stadt) |  WTA Championships  |  Tournament of Champions 

Klassifikation:   Grand Slam  |  Jahresendveranstaltung   Premier Mandatory  |  Premier 5  |  Premier  |  International 

sonstige:   Hopman Cup 

2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010

Hans Hoppe (Superintendent)

Hans Hoppe (* 17. Juli 1887 in Hamburg; † 15. Januar 1959 in Celle) war ein deutscher evangelischer Theologe.

Hans Hoppe war ein Sohn des Wissenschaftlers Edmund Hoppe. Nach dem Studium der Theologie wurde er am 27. April 1913 in der Hildesheimer Michaeliskirche ordiniert und dort als Pfarrkollaborator eingeführt. Seine erste Pfarrstelle trat er 1915 in Elstorf an. 1918 wurde er Pastor an der Pauluskirche in Harburg mcm taschen sale, 1922 an der Erlöserkirche in Freiburg im Breisgau. Von 1927 bis 1931 war er Pastor in Ebstorf, von 1931 bis 1955 Erster Pastor an der Stadtkirche St. Marien und Superintendent in Celle

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. Unter seiner Leitung gab die Pfarrerschaft des Kirchenkreises Celle-Bedenbostel am 20. April 1934 in Anwesenheit von Landesbischof Marahrens und hochrangiger Vertreter des Landeskirchenamts mehrheitlich eine Erklärung ab, in der die von den Deutschen Christen dominierte Kirchenregierung der hannoverschen Landeskirche und das dort geltend gemachte Führerprinzip scharf angegriffen wurde. Kurz darauf schloss sich Hoppe der Bekenntnisgemeinschaft an. In einem Statement zum Stuttgarter Schuldbekenntnis merkte er nach dem Zweiten Weltkrieg an, dass es verhängnisvoll sei, wenn Vertreter der Kirche aus politischen Rücksichten Erklärungen religiösen Inhalts abgeben.

In der Zeit des Nationalsozialismus tat er sich durch die Hilfeleistung für jüdische Mitmenschen hervor.

Am 1. September 1955 trat Hoppe in den Ruhestand.

Sein Sohn ist der Landgerichtspräsident Heinrich Hoppe.

Ostheim (Stuttgart)

Ostheim ist ein Stadtteil im Stuttgarter Stadtbezirk Ost, der ursprünglich auf die ab 1891 errichtete Arbeitersiedlung Kolonie Ostheim zurückgeht. Heute umfasst der Stadtteil aber auch später gebaute Siedlungen. Ostheim liegt zwischen den wesentlich älteren Stuttgarter Stadtteilen Berg, Gablenberg und Gaisburg, ist mit diesen aber inzwischen zu einer weitgehend geschlossenen Bebauung zusammengewachsen.

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Stuttgart von einer beschaulichen Residenzstadt zu einer Industriemetropole und erlebte einen rasanten Bevölkerungszuwachs. Von 1870 bis 1905 erhöhte sich die Einwohnerzahl von Stuttgart von 90.000 auf 250.000 Menschen. Eines der größten Probleme der Stadt war die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, vor allem für die wachsende Arbeiterschaft. Unter anderem setzte sich der 1866 gegründete Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen (heute Bau- und Wohnungsverein) für einfache Arbeiter und Handwerker ein. Der Verein wurde mitgegründet und geleitet vom Stuttgarter Bankier und Sozialreformer Eduard Pfeiffer (1835–1921)

Das erste große Wohnungsbauprojekt des Vereins war die Arbeitersiedlung Kolonie Ostheim. Mit Hilfe von Spendengeldern wurde zwischen den bereits seit dem 12. und 13. Jahrhundert bestehenden Stadtteilen Berg, Gablenberg und Gaisburg ein rund zwölf Hektar großes, unbebautes Gelände aufgekauft. Der erste Spatenstich für das erste Haus der Siedlung wurde am 6. Oktober 1891 gefeiert. Als erster Bewohner konnte am 1. Juli 1892 der Malermeister Karl Gehr in seine Wohnung einziehen. Am 13. Juli besichtigte sogar der württembergische König Wilhelm II. (1848–1921) die noch im Bau befindliche Siedlung.

Nach dem Bebauungsplan des Architekten Friedrich Gebhardt und den Entwürfen der Architekten Karl Heim und Karl Hengerer entstanden bis 1897 und in einer zweiten Ausbaustufe bis 1903 insgesamt 383 Häuser mit 1267 Wohnungen. Die Baukosten hatten die für die damalige Zeit hohe Summe von 7,3 Millionen Mark. Zur Kolonie Ostheim gehörten auch ein Polizeiposten, eine Poststelle, die evangelische Lukaskirche, ein Kinderspielplatz, ein Kinderhort, eine Grundschule und eine Volksbibliothek sowie verschiedene Freizeit-Einrichtungen. So gab es ein Schwimmbad, ein Luft- und Sonnenbad und drei Gaststätten: Die Ostheimer Bierhalle mit Biergarten und Kegelbahn, das Gasthaus Teck und die Gaststätte Rechberg, die es als einzige bis heute gibt. Am 15. Juni 1901 wurde die Siedlung an das Netz der Stuttgarter Straßenbahnen angeschlossen.

Heim und Hengerer entwarfen auf der Basis von nur vier Grundtypen zwei- bis dreigeschossige Einzel- und Doppelhäuser aus Backstein, die mit Naturstein oder Fachwerk verziert sind. Um die Siedlung möglichst abwechslungsreich zu gestalten, bekam jedes Haus durch unterschiedliche Dachformen sowie durch Türmchen, Erker und Balkone ein anderes Aussehen. Die Gebäude waren ursprünglich für jeweils zwei bis drei Familien geplant und hatten im hinteren Bereich einen Gartenanteil. In einigen Straßen gibt es auch kleine Vorgärten.

Der Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen ermöglichte es nicht nur Arbeitern und Handwerkern in die Kolonie Ostheim zu ziehen, sondern auch einfachen Angestellten, Beamten und Kaufleuten. Bei der Auswahl der Mieter war man aber bedacht, so genannte „asoziale Elemente“ wie Alkoholiker oder Prostituierte auszuschließen. Die religiöse oder parteipolitische Zugehörigkeit spielte dagegen keine Rolle. Gut die Hälfte der neuen Bewohner kam aus der Raum Stuttgart, die meisten anderen aus dem restlichen Württemberg und aus Baden. Später wurde es durch ein Ratenkaufsystem den Mietern ermöglicht, ihre Wohnung oder ihr Haus zu erwerben.

Im Herzen der Kolonie Ostheim liegt der frühere Teckplatz, der heute Eduard-Pfeiffer-Platz heißt. Auf dem Platz fand ab 1898 dreimal wöchentlich ein Markt statt. Dort befindet sich auch der vom Bildhauer Karl Donndorf (1870–1941) geschaffene Jünglingsbrunnen. Er wurde wie die Kolonie im Auftrag von Eduard Pfeiffer errichtet und 1913 zum Zehn-Jahr-Jubiläum der Vollendung der Arbeitersiedlung eingeweiht. Der Brunnen soll die (Tat-)Kraft und Zukunft der Jugend symbolisieren.

Die Kolonie Ostheim blieb im Zweiten Weltkrieg fast unversehrt, sodass ihr ursprünglicher Charakter bis heute weitgehend erhalten ist. Die ehemalige Arbeitersiedlung steht daher inzwischen als städtebauliche Gesamtanlage unter Denkmalschutz.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Kolonie Ostheim begannen am Ostendplatz bereits 1895 private Investoren ebenfalls mit dem Bau von Mietshäusern, so dass der neue Stadtteil rasch wuchs

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. Dieser Prozess wurde noch dadurch beschleunigt, dass der bis dahin eigenständige Ort Gaisburg zum 1. April 1901 der Stadt Stuttgart eingemeindet wurde.

Acht Jahre nach der Fertigstellung der Arbeitersiedlung Kolonie Ostheim begann der Stuttgarter Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen mit dem Bau einer weiteren Wohnsiedlung. Diese Kolonie Ostenau entstand von 1911 bis 1914 am östlichen Ende der Kolonie Ostheim – sie war aber ausschließlich Angehörigen des Mittelstandes wie Angestellten, Beamten und Lehrern vorbehalten. Entsprechend wurde Ostenau von den Architekten Karl Hengerer und Julius Rieth noch aufwändiger gestaltet als ihre Schwestersiedlung Ostheim. Es entstanden bürgerlich-repräsentative Häuserzeilen mit insgesamt 261 Wohnungen, die Fassaden und Dächer wurden im Stil der Barockzeit gestaltet. Inmitten der Siedlung wurde, anders als die Gartenparzellen in Ostheim, ein großer mit Bäumen umstandene Gemeinschaftshof geschaffen – der Luisenplatz.

Die Kolonie Ostenau wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und Anfang der 1950er Jahre in veränderter Form und mit dichterer Bebauung wieder aufgebaut.

Im Laufe der 1920er Jahre entstanden in der Nähe der ursprünglichen Kolonie Ostheim weitere geschlossene Siedlungen der Stadt Stuttgart oder von Wohnungsbauvereinen. Es handelt sich um:

Durch diesen öffentlichen Siedlungsbau und durch zahlreiche Projekte privater Investoren wuchs Ostheim noch in den 1930er Jahren mit den benachbarten Stadtteilen Berg, Gablenberg und Gaisburg zu einer weitgehend geschlossenen Bebauung zusammen. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gab es vor allem in den 1950er Jahren größere Bauvorhaben

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, um Kriegsschäden zu beseitigen und noch bestehende Baulücken zu schließen.

Private Finanzplanung

Private Finanzplanung (auch: persönliche Finanzplanung oder englisch Personal financial planning) ist die Finanzplanung der Privathaushalte.

Die Privathaushalte (Alleinstehende und Familien) können bei ihrer Finanzplanung auf dieselben Planungsmethoden und –instrumente zurückgreifen, wie sie die Betriebswirtschaftslehre für Unternehmen und öffentliche Haushalte entwickelt hat. Dort wird die Finanzplanung als Teil der gesamten Unternehmensplanung unter besonderer Berücksichtigung der Finanzierungs- und Unternehmensziele diskutiert. Erich Kosiol zufolge ist Finanzplanung eine regelmäßige Aufgabe der Finanzwirtschaft, die in gleichen Zeitabständen vorzunehmen ist. Der aktuelle Kapitalbedarf wird durch Finanzierung bereitgestellt, bei der zwischen Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung zu unterscheiden ist. Wesentlicher Unterschied zwischen den Unternehmen und den Privathaushalten ist, dass letztere oft über wenig oder keine finanzielle Allgemeinbildung verfügen und deshalb auch Finanzplanungstechniken ohne Fachkenntnisse nicht zum Erfolg führen.

Die private Eigenfinanzierung erfolgt aus dem Einkommen der Haushalte, das sich aus Arbeitseinkommen, Kapitaleinkommen oder Transfereinkommen zusammensetzen kann. Ferner gehören Verfügungen über Ersparnisse (Sparen im weitesten Sinne) oder über Erlöse aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen zur Eigenfinanzierung. Diese Finanzierungsquellen stehen – isoliert oder kombiniert – für größere Anschaffungen zur Verfügung, die ein Haushalt vornimmt (Hausrat, Automobile, Wohnimmobilien). Reichen die Mittel der Eigenfinanzierung nicht aus, muss der Haushalt über die Aufnahme von Krediten entscheiden. Spätestens in diesem Falle ist vom Haushalt ein Finanzierungsplan aufzustellen, der bei Kreditinstituten als wichtige Kreditunterlage gilt und ein Bestandteil privater Finanzplanung darstellt.

Private Finanzplanung scheitert häufig an fehlender oder unzureichender finanzieller Allgemeinbildung

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. Der Finanz-Alphabetismus umfasst sowohl das abstrakte Wissen über grundlegende finanzielle Zusammenhänge und die Funktionsweise von Finanzprodukten als auch die konkrete Erfahrung im Umgang mit Bank- und Versicherungsprodukten. Schwachstellen der Verbraucher sind vor allem Zahlungsverkehr, Kapitalanlage, Kreditaufnahme und Versicherungen. Einer Studie der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahre 2004 zufolge gaben 47,3 % der Befragten an, sich nur ungern mit Finanzen zu beschäftigen, 50,2 % schieben finanzielle Entscheidungen auf, obwohl 61 % dafür Zeit hätten, und 61,8 % empfinden Finanzfragen als schwierig. Einerseits ist das grundlegende finanzielle Wissen für angemessene Vorsorge- und Anlageentscheidungen in weiten Teilen der Bevölkerung nicht ausreichend, andererseits steigt der Anteil richtiger Antworten in der Regel mit Bildungsgrad und Einkommen; auch trauen sich Befragte eine Antwort auf die Finanzfragen umso häufiger zu bzw. verweigern die Antwort umso seltener, je höher ihr Bildungsgrad oder Einkommen ist.

Private Finanzplanung umfasst die lebenszyklusorientierte Prognose eines Privathaushalts über die künftige Entwicklung von Einnahmen/Ausgaben und Vermögen/Schulden unter Berücksichtigung von Finanzierungs-, Geldanlage-

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, Altersvorsorge-, Nachfolge- und Steueraspekten bei Beachtung der individuellen finanziellen Ziele. Sie dient der Vorbereitung von Entscheidungen in persönlichen finanzwirtschaftlichen Angelegenheiten und wird in der Fachliteratur oft auf Anlageberatung verengt. Aber auch die Entscheidung darüber, ob jemand sich finanziell ein Automobil leisten kann, ist genauso Teil der privaten Finanzplanung wie der Entschluss, sich vor Schadenstragungen durch Versicherungen zu schützen.

Daneben berücksichtigt eine umfassende Finanzplanung auch rechtliche, psychologische, philanthropische und ethische Fragen, die Planung von Ausbildung, Karriere, Freizeitbudget und Ruhestandseintritt sowie die Weitergabe von Vermögen über Familiengenerationen hinweg, einschließlich der Gestaltung von Testamenten, Eheverträgen, Schenkungen oder der Begründung von Stiftungen. Sie umfasst außerdem auch die private interne Revision

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, d.h. die Überwachung der Struktur und Entwicklung von Zahlungsströmen, Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten, sowie die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines Haushalts.

Im Gegensatz zu vielen Ad-hoc-Entscheidungen, wie sie bei Privatpersonen im Alltag üblich sind (Spontankauf), setzt die private Finanzplanung auf ein systematisches Vorgehen. Dazu greift sie auf Analysemethoden zurück, die aus der betrieblichen Finanzplanung entlehnt sind. Es werden in einem ersten Schritt die Ziele sowie die finanzielle, persönliche und familiäre Ausgangssituation des Privathaushalts erfasst. Dies umfasst eine Datenerhebung, z. B. Aufstellen einer privaten Bilanz mit Vermögensanlagen, Versicherungsverträgen, Darlehensverpflichtungen, Immobilien sowie Versorgungsansprüchen im Alter und bei Krankheit, gegebenenfalls auch weitergehende Tätigkeiten des privaten Rechnungswesens, z. B. die private Buchführung wie bei einem Haushaltsbuch. So können Rückschlüsse auf Realisierbarkeit der Ziele, auf vorhersehbare Ereignisse sowie auf Risiken gezogen werden. Zunächst wird dann die benötigte Absicherung gegen finanziell existenzbedrohende Ereignisse und Risiken ermittelt (z. B. Invalidität, Haftpflicht, bei finanziell abhängigen Angehörigen auch Tod).

Nach veralteter, klassischer (nach wie vor jedoch vorherrschender) Methodik führt man anhand der Daten für die laufenden Einkünfte eine Budgetplanung durch und investiert das verbleibende Geld durch Sparen langfristig, soweit nicht noch Kredite bestehen, die damit zurückgezahlt werden können. Es soll dabei bis zum Ruhestand vermehrt oder zumindest erhalten werden, und unnötige Risiken sollen vermieden werden. Das moderne Paradigma hingegen (Robert Merton, Paul Samuelson, Zvi Bodie) sieht das Ziel umgekehrt in der optimalen risikopräferenzangemessenen Verteilung von Ausgaben über die Lebensdauer (siehe auch Lebenszyklusmodell). Dabei wird eine (je nach Risiko mehr oder weniger stark schwankende) Sparquote durch ein Modell vorgegeben, und für den verbleibenden Rest muss dann eine Budgetplanung durchgeführt werden.

Zwei wesentliche Problemstellungen ergeben sich bei der Anlageplanung für die verfügbaren finanziellen Mittel, und zwar einerseits die so genannte Asset Allocation und andererseits die so genannte Asset Location. Die Asset Allocation beschäftigt sich mit der Auswahl der Anlageklassen (z. B. Aufteilung zwischen riskanten Anlagen wie Aktien und sicheren Anlagen wie Spareinlagen, Auswahl und Gewichtung der Einzelanlagen wie einzelner Aktien und Anleihen). Die Asset Location beschäftigt sich mit der Frage, in welcher steuerlichen Gestaltung Finanzprodukte für diese Anlagen möglichst effizient angeschafft werden sollten (z. B. Direktanlage, Fonds, Versicherungsmantel).

Die Haushalte müssen in ihrer privaten Finanzplanung drohende finanzielle Risiken berücksichtigen, insbesondere die zwanghafte Konsumneigung (Konsumismus), unzureichende Anpassung der Ausgaben an sinkende Einnahmen, die Vermeidung allgemeiner Lebensrisiken, Arbeitsunfähigkeit, Krankheit, Scheidung, Tod naher Angehöriger, unversicherte Schadenshaftungen, unerwartete Nachzahlungen (Betriebskosten oder Steuern), Gefahren durch konzentrierte Kapitalanlagen (Klumpenrisiko oder Granularität) oder durch überhohen Kapitaldienst bei Krediten infolge von Überschuldung. Viele dieser Risiken sind versicherbar, die nicht versicherbaren müssen durch Selbstversicherung aus dem eigenen Vermögen getragen werden. Dieses entsteht durch Vermögensbildung, die auch als Bildung von Rückstellungen und Rücklagen angesehen werden kann, wozu Unternehmen und öffentliche Haushalte gesetzlich verpflichtet sind. Je knapper die Finanzierungsquellen sind, umso detailfreudiger muss eine private Finanzplanung erfolgen.

Im Jahr 2015 mussten 107.919 Bundesbürger (Privatpersonen und ehemals Selbstständige) eine Privatinsolvenz anmelden. Das entspricht einem Rückgang um 6,4 % gegenüber dem Vorjahr. Entgegen dem Trend stiegen Bürgel Wirtschaftsinformationen zufolge die Privatinsolvenzen bei den Senioren (61 Jahre und älter) das vierte Mal hintereinander an. Nach den starken Anstiegen in den letzten Jahren (2012: + 1,2 Prozent, 2013: + 8,4 Prozent, 2014: + 13,9 Prozent) nahmen die Privatinsolvenzen in dieser Altersgruppe 2015 um 0,6 Prozent zu; ein Indikator für die zunehmende Altersarmut. Zwar sind die Privatinsolvenzen insgesamt seit 2001 rückläufig, doch konnte die Zahl von 100.000 Privatinsolvenzen nicht unterschritten werden. Das hohe Niveau an Privatinsolvenzen in Deutschland scheint zu signalisieren, dass viele Bürger mit der privaten Finanzplanung überfordert sind.

Hauptanbieter von privater Finanzplanung als Dienstleistung sind Kreditinstitute (bei Banken, Sparkassen oder Genossenschaftsbanken oft als Teil des Private Banking), Finanzvertriebe, Vermögensverwaltungen sowie freie Anlageberater und Makler.

Daneben gibt es auch kleinere Anbieter wie Honorarberater und vereinzelt auch Steuerberater, die private Finanzplanung gegen Entgelt im Mandatsverhältnis erbringen. Es gibt in vielen Staaten Berufsverbände von Finanzplanern, die ihre Sichtweise zu Kriterien für gute Finanzplaner veröffentlichen; typischerweise etwa: eine lange Erfahrung in der privaten Finanzberatung, einwandfreier Lebenslauf, Qualifikationsnachweise, Abwesenheit von Vertriebsinteressen, Zusammenarbeit mit dem Steuerberater des Mandanten, ausreichende Vermögenschadenshaftpflichtversicherung. Der größte Berufsdachverband der Finanzplaner in den USA ist die Financial Planning Coalition (FPC), bestehend aus dem Certified Financial Planner Board of Standards (CFP Board), der Financial Planning Association (FPA), sowie der National Association of Personal Financial Advisors (NAPFA).

Berliner Zeitung

Die Berliner Zeitung (BLZ) ist eine 1945 gegründete regionale Tageszeitung aus Berlin. Die Abonnementzeitung wird in der Region Berlin-Brandenburg und in der Bundeshauptstadt vor allem in den östlichen Bezirken gelesen. Die verkaufte Auflage beträgt 97.952 Exemplare, ein Minus von 52,9 Prozent seit 1998. Chefredakteurin ist seit 1. Juli 2012 Brigitte Fehrle. Die Zeitung hat ihren Sitz im Haus des Berliner Verlages.

Die Berliner Zeitung ist die erste deutsche Tageszeitung, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde. Sie erschien von 1945 bis 1990 nur in Ost-Berlin, seither im wiedervereinigten Berlin.

Die erste Ausgabe der Berliner Zeitung erschien am 21. Mai 1945 mit vier Seiten und der Schlagzeile Berlin lebt auf! zum Preis von 10 Pfennig. Anfangs trug sie den Untertitel „Organ des Kommandos der Roten Armee“. Erster Chefredakteur war der sowjetische Oberst Alexander Kirsanow. Die Redaktion setzte sich aus sowjetischen Offizieren, ehemaligen Widerstandskämpfern und Mitgliedern der KPD zusammen. Später kamen auch andere, weitgehend unbelastete Journalisten hinzu. Gedruckt wurde die Zeitung zunächst in einer kleinen Druckerei in der Urbanstraße in Berlin-Kreuzberg.

Im Juli 1945 ging die Herausgeberschaft auf den Magistrat der Stadt Berlin über. Die Chefredaktion übernahm Rudolf Herrnstadt, ein früherer Mitarbeiter des Berliner Tageblatts und ehemaliger Agent des sowjetischen Auslandsgeheimdienstes GRU. Auch Fritz Erpenbeck war eine wichtige Persönlichkeit in der Gründungsphase. Beiden gelang es, für eine kurze Zeit auch Helmut Kindler für eine Mitarbeit zu gewinnen. Zunächst hatte die Redaktion ihren Sitz in einem verlassenen Haus in Berlin-Friedrichsfelde, zog aber später in das Haus Lindenstraße 41 in Berlin-Mitte um. Ab dem 2. August 1945 erhielt der Titel den Zusatz „Amtliches Organ des Magistrats von Berlin“.

Die antifaschistische, bald sozialistische Linie durchzog bereits die ersten Ausgaben, lange vor Gründung der SED und der DDR. So antwortete in einem Artikel vom 14. März 1946 ein Redaktionsmitglied „Th.“ auf eine Leserbriefschreiberin, die sich über die schlechte Versorgungslage in Berlin beklagte, sie möge, statt zu jammern, sich organisieren, zum Beispiel in einem „Frauenausschuß“ oder einer „antifaschistischen Partei“.

1953 wurde die Berliner Zeitung dem Zentralkomitee der SED unterstellt. Die Tageszeitung der DDR-Hauptstadt, mit einer Auflage von über 345.000 Exemplaren täglich, firmierte nicht als Organ der SED-Bezirksleitung (Berlin galt als Bezirk) wie die 14 anderen Bezirkszeitungen der DDR, sondern der Berliner Verlag trat als Herausgeber auf; die Berichterstattung war teilweise etwas offener und kritischer. Dennoch ist die Berliner Zeitung in dieser Zeit dem SED-Pressemonopol zuzurechnen.

Schon vor der Wiedervereinigung 1990 gingen der Berliner Verlag und damit die Berliner Zeitung sowie die BZ am Abend von der PDS an ein Joint Venture von Maxwell Communications und Gruner + Jahr. 1992 übernahm der Verlag Gruner + Jahr die Berliner Zeitung und versuchte mit einem enormen finanziellen Aufwand, die größte Zeitung Ostberlins in eine „Hauptstadtzeitung“ umzuwandeln. Erich Böhme, prominenter Herausgeber von 1990 bis 1994, formulierte den Anspruch, die Berliner Zeitung zur „deutschen Washington Post“ zu machen. Dieser gilt in der Zeitungsbranche als bisher nicht erfüllt.

Nachdem Gruner + Jahr sich entschlossen hatte, aus dem Tageszeitungsgeschäft auszusteigen, übernahm die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck im Juni 2002 den Berliner Verlag. Diese Übernahme wurde jedoch 2004 vom Bundeskartellamt untersagt, denn Holtzbrinck hatte bereits 1992 die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel gekauft und hätte somit in Berlin auf dem Sektor der Abonnentenzeitungen eine marktbeherrschende Stellung erhalten.

Die Verlagsgruppe Holtzbrinck verkaufte daher im Herbst 2005 den Berliner Verlag für geschätzte 150 bis 180 Millionen Euro an die BV Deutsche Zeitungsholding. Die Übernahmepläne waren nach deren Bekanntgabe innerhalb des Verlages auf starke Kritik gestoßen, weil befürchtet wurde, dass zu hohe Renditeerwartungen des britischen Medienmanagers David Montgomery die journalistische Qualität der Zeitung beeinträchtigen könnten. Ebenfalls wurde kritisiert, dass Chefredakteur Josef Depenbrock gleichzeitig als Geschäftsführer fungierte. Mit dem Verkauf des Berliner Verlages war erstmals ein deutsches Zeitungshaus in den Besitz eines ausländischen Finanzinvestors gelangt.

Die Enttarnung von zwei Mitarbeitern der Berliner Zeitung als Stasi-IMs im März 2008 brachte das Blatt in die Schlagzeilen. In einem Artikel vom 1. April 2008 kündigte Chefredakteur Depenbrock, der um die Glaubwürdigkeit seines Blattes fürchtete, Aufklärung an. Man werde „jeden einzelnen Journalisten dieser Redaktion überprüfen und auch möglichst die Akten der Birthler-Behörde sichten“. Die Untersuchung sollte von Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) durchgeführt werden, die das Projekt wenige Tage später jedoch ablehnten.

Am 13. Januar 2009 teilte der Kölner Verlag M. DuMont Schauberg mit, dass er die Aktivitäten der Mecom Group in Deutschland inklusive der Berliner Zeitung übernehmen werde. Mecom erzielte nach eigenen Angaben für die gesamten Publikationen einen Verkaufspreis von 152 Millionen Euro. Im März 2009 wurde der Verkauf durch die Zustimmung der Mecom-Gesellschafter rechtskräftig. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die DuMont-Gruppe 35 Prozent der Holding, deren Teil die Berliner Zeitung ist (PMB, Presse- und Medienhaus Berlin, mit den Beteiligungen an der Berliner Zeitung, Berliner Kurier, Tip, Berliner Abendblatt, Hamburger Morgenpost und der Netzeitung) an den Kölner Heinen-Verlag (Helmut Heinen) weiterverkauft hat.

Seit April 2010 ist die Berliner Zeitung Teil der „DuMont-Redaktionsgemeinschaft“, der auch die Frankfurter Rundschau, der Kölner Stadt-Anzeiger und die Mitteldeutsche Zeitung angehörten. DuMont Schauberg gab im April 2011 bekannt, dass ab Sommer 2011 die überregionalen Mantelteile der Frankfurter Rundschau ebenfalls in Berlin produziert werden (das Personal der Berliner Zeitung wird dazu um einige Journalisten aus Frankfurt ergänzt). Uwe Vorkötter wurde Chefredakteur beider Zeitungen. Im Juni 2012 wurde bekannt, dass es ab Juli 2012 wieder zwei Chefredakteure geben wird, Nachfolger von Vorkötter wird bei der Berliner Zeitung Brigitte Fehrle.

Bereits seit 1877 erschien eine Berliner Zeitung, aus der die während der deutschen Teilung nur in West-Berlin erscheinende Boulevardzeitung B.Z. (Ullstein Verlag) hervorging.

Die Berliner Zeitung hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 52,9 Prozent gesunken. Sie beträgt gegenwärtig 97.952 Exemplare. Das entspricht einem Rückgang von 110.067 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 73,4 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage

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