Tauchsturmvögel

Garnot-Sturmvogel (Pelecanoides garnotii)

Die Tauchsturmvögel (Pelecanoididae, Pelecanoides) oder Lummensturmvögel sind eine Familie und Gattung zu den Röhrennasen (Procellariiformes) gehörender Hochseevögel. Diese in den südlichen Ozeanen verbreiteten Vögel haben eine tauchende Lebensweise perfektioniert und dabei in konvergenter Evolution Ähnlichkeiten zu den Alkenvögeln entwickelt, worauf auch der Bestandteil „Lummen“ der alternativen Familienbezeichnung zurückzuführen ist, der für eine Alkengattung steht.

Tauchsturmvögel sind 18 bis 25 cm lang und haben eine Flügelspannweite von 30 bis 38 cm. Ihr Gewicht liegt zwischen 86 und 185 g. Das Gefieder ist oberseits grau oder braun gefärbt, die Unterseite ist weiß. Es gibt keinen Geschlechtsdimorphismus. Anhand der Röhrenaufsätze auf ihrem Schnabel sind Tauchsturmvögel eindeutig als Mitglieder der Röhrennasen zu identifizieren. In ihrem gesamten Erscheinungsbild ähneln sie aber mehr einem kleinen Vertreter der Alken, zum Beispiel dem Krabbentaucher. Die Alken leben auf der Nordhalbkugel der Erde, während die Tauchsturmvögel, gemeinsam mit den Pinguinen, in den südlichen Ozeanen eine vergleichbare ökologische Nische realisiert haben.

Wie Alken besitzen Tauchsturmvögel einen dehnbaren Kehlsack, der als Nahrungsspeicher dienen kann. Dieses Merkmal hat ihnen zu dem Gattungsnamen Pelecanoides verholfen, wenngleich der Kehlsack viel weniger ausgeprägt als jener der Pelikane ist. Die Flügel sind kurz und kräftig und werden beim Tauchen zum Antrieb genutzt. Im Flug schlagen sie die Flügel mit hoher Frequenz. Oft wechselt die Fortbewegung zu Luft und zu Wasser in kurzer Folge ab; so können Tauchsturmvögel in Wellen hineinfliegen und auf der anderen Seite ihren Weg ohne Richtungsänderung fortsetzen. Die Füße tragen Schwimmhäute, und die Beine setzen weit hinten am Körper an. Dies ist eine Anpassung an das Schwimmen, ermöglicht an Land jedoch nur eine unbeholfene Fortbewegung.

Die Arten sind einander sehr ähnlich und auf größere Entfernungen praktisch nicht zu unterscheiden. Die Form des Schnabels und vor allem der Schnabelröhren sind die einzig sicheren Identifikationsmerkmale der einzelnen Arten.

Wie viele andere Röhrennasen bevorzugen auch Tauchsturmvögel abgelegene Inseln als Brutrevier. Zwei der vier Arten, der Lummensturmvogel und der Magellansturmvogel, bleiben stets in Küstennähe, während sich die anderen Arten außerhalb der Brutzeit auch auf das offene Meer begeben. Die größten Kolonien befinden sich auf Inseln des Südpolarmeers, zum Beispiel auf Südgeorgien, Tristan da Cunha und den Antipoden-Inseln. Sie leben aber auch auf den Inseln vor den Küsten Chiles und Perus, in der Bass-Straße und in der Cookstraße.

Wie Sturmschwalben gehen Tauchsturmvögel nur nachts an Land. Indem sie das Festland bei Tag ebenso wie in hellen Vollmondnächten meiden, entgehen sie den Raubmöwen, die sie bevorzugt kurz nach der Landung erbeuten, wenn sie relativ hilflos sind. Tauchsturmvögel brüten in großen Kolonien, auf See sind sie aber Einzelgänger. Während der Ruhephasen schwimmen sie an der Wasseroberfläche; die Nahrungssuche erfolgt fliegend oder tauchend. Im Falle einer Bedrohung fliehen sie eher tauchend als fliegend.

Die Hauptnahrung der Tauchsturmvögel sind pelagisch lebende Krebstiere, vor allem Krill, Ruderfußkrebse und Flohkrebse. Kleine Fische und Kopffüßer werden dagegen nur ausnahmsweise erbeutet. An die Nahrung kommen sie meistens tauchend, wobei sie große Tiefen erreichen und mehrere Minuten unter Wasser bleiben können.

Tauchsturmvögel brüten in großen Kolonien, die Tausende Paare umfassen können. Diese befinden sich zumeist direkt an der Küste; auf unwirtlichen Inseln wie Südgeorgien kommt es aber vor, dass Tauchsturmvögel selbst einige Kilometer landeinwärts noch kleine Kolonien bilden. In diesen Regionen sind sie vor Beutegreifern weitgehend geschützt, da nur wenige andere Tiere in diesem subantarktischen, küstenfernen Habitat leben.

Schon einige Wochen vor der Brutzeit suchen die Vögel die Kolonien auf. Dies tun auch nicht brütende Jungvögel, die die Brutzeit mit ihren Artgenossen in der Kolonie verbringen. Die Nisthöhle wird in lockere Erde oder Guano gegraben. Zur Höhle führt ein bis zu 1,5 m langer Tunnel, der Ausgang ist meistens unter einem Stein oder in der Vegetation verborgen. In dieser Höhle legt das Weibchen ein einziges großes, weißes Ei, das von beiden Partnern sieben bis acht Wochen lang bebrütet wird. Die Jungvögel werden anschließend mit einem vorverdauten Nahrungsbrei gefüttert und im Alter von acht Wochen verlassen. Obwohl sie in diesem Alter noch Reste von Nestlingsdunen aufweisen, fliegen die Jungen nun allein auf das Meer hinaus.

Tauchsturmvögel werden im Alter von zwei Jahren geschlechtsreif, also sehr viel früher als andere Röhrennasen. Über die Lebenserwartung ist nichts bekannt, sie dürfte aber angesichts der frühen Geschlechtsreife relativ niedrig sein.

Die ältesten fossilen Tauchsturmvögel wurden einem unbekannten Vertreter der Gattung Pelecanoides aus dem Pliozän Südafrikas zugeordnet. Insgesamt sind fossile Funde zu rar, um Aussagen über die evolutionäre Entstehung der Tauchsturmvögel treffen zu können.

Tauchsturmvögel bilden eine Familie innerhalb der Röhrennasen. In jüngerer Zeit wurde oft vermutet, dass die Sturmvögel paraphyletisch in Bezug auf die Tauchsturmvögel sein könnten. Diese Vermutung wurde in den von Nunn & Stanley vorgenommenen DNA-Analysen widerlegt, die zeigten, dass Tauchsturmvögel das Schwestertaxon der Sturmvögel sind.

Vier Arten werden unterschieden, die alle in einer Gattung Pelecanoides vereint werden:

Als Bewohner subantarktischer Inseln, die ihre Kolonien nur nachts aufsuchen, hatten Tauchsturmvögel kaum Berührungspunkte mit Menschen. Im Gegensatz zu anderen Röhrennasen folgen sie niemals Schiffen.

Indirekt hat der Mensch dennoch den Populationen geschadet: Der Garnot-Sturmvogel der chilenischen Küste pflegte früher seine Brutröhren im Guano anzulegen. Die kommerzielle Ausbeutung der Guanovorräte beraubte ihn seiner Nistplätze. Heute gibt es nur noch einige tausend Individuen auf vier Inseln. Die IUCN stuft die Art daher als stark gefährdet (endangered) ein.

Katastrophale Auswirkungen hatte auch die Einschleppung von Hauskatzen, Mardern und Ratten als Neozoen auf zuvor säugetierfreie subantarktische Inseln. Auf Marion Island hat eine Population von 2200 Hauskatzen die Kolonien des Lummensturmvogels und des Breitschnabelsturmvogels restlos vernichtet. Der von Katzen angerichtete Schaden wird auch auf den Crozetinseln augenfällig: Auf der katzenfreien Île de l’Est brüten mehrere Millionen Paare des Breitschnabel-Sturmvogels, während die Katzen auf den anderen Inseln die ursprünglich ebenso großen Kolonien erheblich dezimiert haben. Um dieses Massensterben zu verhindern, dem auch andere einheimische Tiere zum Opfer fallen, gibt es mancherorts Ausrottungskampagnen gegen die eingeschleppten Tierarten. Vor allem auf Inseln rund um Neuseeland ist es oft gelungen, Ratten und Katzen auszurotten und damit eine Erholung der Bestände von Tauchsturmvögeln zu ermöglichen.

Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Literatur angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:

Anxi (archaeological site)

Coordinates: Anxi was a town in Guazhou County, Gansu Province, China

Historic Anxi was a major town, where the northern and southern Silk Roads around the Taklamakan Desert diverged.

„Emperor Wudi (140-87 BCE) had the Great Wall extended northwestward all the way to the Gate of Jade (Yumen Pass), the westernmost garrison town near Dunhuang. He then set up a system of garrisons all along this part of the Great Wall and put its headquarters in a town called Anxi (“Tranquil West”) .“

A more accurate translation might be „[Garrison to] Pacify the West“.

In the 1920s Mildred Cable and Francesca French explored the city walls and surrounding area, which they described as „a place of real importance, though this would never be guessed from its shabby appearance.“ They recorded that its earlier name was Yüan Chüan („First Spring“).

Little modern archaeological work has taken place at the site.

Also important are:

The ruined town (also referred to as Suoyang or Guazhou) lies east of the small modern town of Tashi (also known as Suoyangxiang), about 30 km south of the modern town of Guazhou.

Søren Espersen

Søren Espersen (født 20. juli 1953 i Svenstrup i Himmerland) er en dansk politiker (DF). Han har vært medlem av Folketinget siden 2005 og politisk nestformann i Dansk Folkeparti siden 2012.

Han vokste opp i Svenstrup i Himmerland som sønn av skoleinspektør og klokker Peder Christian Espersen og husmor Inger Lund. Hjemmet var preget av grundtvigianismen og interesse for sang og musikk.

Etter studentereksamen ved Hasseris Gymnasium i Aalborg i 1973 og førstegangstjeneste i Søværnet studerte han teologi ved Københavns Universitet og journalistikk ved Danmarks Journalisthøjskole. Espersen var journalist i lokalavisen Dagbladet Ringsted i Ringsted i 1980, i tabloidavisen B.T. 1980–1988 og i ukebladet Billed-Bladet, som fokuserer på kongehuset, 1992–1996. Han var pressesjef i Dansk Folkeparti på Christiansborg 1997–2005.

Søren Espersen er giftet seg i 1981 med engelske Yvette Kim Fay, som har vært reklametegner for Dansk Folkeparti. Ekteparet har barn sammen, og er bosatt i landsbyen Køng på Sjælland. Mellom 1988 og 1992 var de bosatt i London, der Espersen arbeidet som frilansjournalist. Han har også barn fra et tidligere ekteskap.

Espersen var medlem av Venstresocialisterne i Aalborg i 1960-årene, men meldte seg ut gymnastiden, fordi han var uenig i partiets kritikk av Israel. Espersen regnes stadig som en markant Israel-sympatisør i Folketinget.

Han meldte seg inn i Fremskridtspartiet etter å ha flyttet tilbake fra London i 1992, etter sigende i skepsis til EU, innvandring og oppstandelsen rundt utgivelsen av Sataniske vers av Salman Rushdie. Han var nominert til Folketinget fra Præstø krets for Fremskridtspartiet 1992–1995 og kandidat til Europaparlamentet i 1994. I 1995 fulgte han blant andre Pia Kjærsgaard over i Dansk Folkeparti, der han ble ansatt som pressesjef og valgt til formann i København-avdelingen i 1997. Espersen har spilt en sentral rolle som partistrateg og rådgiver for Kjærsgaard.

Han har vært valgt til Folketinget fra Sjællands storkrets siden 2015, og var valgt fra Københavns amtskrets 2005–2007 og Københavns omegns storkrets 2007–2015. Espersen er Dansk Folkepartis utenrikspolitiske ordfører. Han var medlem av Folketingets presidium 2007–2012 og medlem av Folketingets delegasjon til Nordisk råd 2005–2006. I 2012 overtok han den politiske nestformannsposten i partiet etter Peter Skaarup.

Peter Juel Jensen · Lea Wermelin

Alex Ahrendtsen · Erling Bonnesen · Trine Bramsen · Erik Christensen · Jens Henrik Thulesen Dahl · Jane Heitmann · Karsten Hønge · Jan Johansen · Dan Jørgensen · Lars Christian Lilleholt · Rune Lund · Roger Matthisen · Mai Mercado · Merete Riisager · Pernille Skipper · Julie Skovsby · Dorthe Ullemose

Kenneth Kristensen Berth · Morten Bødskov · Mikkel Dencker · Karen Ellemann · Mette Frederiksen · Rasmus Jarlov · Pia Kjærsgaard · Mogens Lykketoft · Morten Løkkegaard · Holger K. Nielsen · Sofie Carsten Nielsen · Joachim B. Olsen · Ulla Sandbæk · Søren Søndergaard · Mattias Tesfaye

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Lise Bech · Stine Brix · Bent Bøgsted · Christina Egelund · Søren Gade · Torsten Gejl · Ane Halsboe-Jørgensen · Orla Hav · Preben Bang Henriksen · Marianne Jelved · Simon Kollerup · Karsten Lauritzen · Bjarne Laustsen · Morten Marinus · Flemming Møller Mortensen · Torsten Schack Pedersen · Ib Poulsen · Lisbeth Bech Poulsen · Rasmus Prehn

Mette Abildgaard · Pia Adelsteen · Hans Andersen · Christine Antorini · May-Britt Buch-Kattrup · Claus Hjort Frederiksen · Marlene Harpsøe · Nick Hækkerup · Martin Lidegaard · Sophie Løhde · Jan Erik Messmann · Christian Poll · Lars Løkke Rasmussen · Maria Gjerding · Anders Samuelsen · Pernille Schnoor · Trine Torp

Liselott Blixt · Henrik Brodersen · René Christensen · Villum Christensen · Lennart Damsbo-Andersen · Kaare Dybvad · Louise Schack Elholm · Søren Espersen · Eva Flyvholm · Mette Gjerskov · Magnus Heunicke · Bertel Haarder · Jeppe Jakobsen · Jacob Jensen · Christian Juhl · Marcus Knuth · Astrid Krag · Rasmus Horn Langhoff · Henrik Sass Larsen · Merete Dea Larsen · Jacob Mark · Brian Mikkelsen · Rasmus Nordqvist · Karin Nødgaard · Pernille Rosenkrantz-Theil · Zenia Stampe

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Carsten Bach · Britt Bager · Tilde Bork · Kirsten Brosbøl · Kim Christiansen · Jonas Dahl · Mette Hjermind Dencker · Jakob Ellemann-Jensen · Josephine Fock · Daniel Toft Jakobsen · Leif Lahn Jensen · Michael Aastrup Jensen · Jens Joel · Naser Khader · Henrik Dam Kristensen · Claus Kvist Hansen · Ole Birk Olesen · Maja Panduro · Troels Lund Poulsen · Søren Egge Rasmussen · Hans Kristian Skibby · Nikolaj Villumsen · Nicolai Wammen · Morten Østergaard

Høgni Hoydal (Magni Arge) · Sjúrður Skaale

Aleqa Hammond · Aaja Chemnitz Larsen

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