Christian Sinding

Christian August Sinding (* 11. Januar 1856 in Kongsberg; † 3. Dezember 1941 in Oslo) war ein norwegischer Komponist.

Sinding studierte zuerst Musik in Oslo, bevor er nach Deutschland übersiedelte. Dort studierte er bei Salomon Jadassohn am Leipziger Konservatorium. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens in Deutschland, erhielt jedoch regelmäßige finanzielle Unterstützung aus Norwegen. In den Jahren 1920 und 1921 hielt er sich in den USA auf und unterrichtete Komposition an der Eastman School of Music in Rochester, New York.

Da er viele lyrische Klavierwerke und etwa 250 Lieder komponierte, sahen viele in ihm den Nachfolger von Edvard Grieg. Eines seiner bekanntesten Werke ist Frühlingsrauschen aus dem Jahr 1896. Unter seinen anderen Kompositionen, die heute kaum noch gespielt werden, befinden sich vier Sinfonien, drei Violinkonzerte, ein Klavierkonzert, Kammermusik und die Oper Der heilige Berg von 1914.

Am 11. Januar 1856 wird Christian August Sinding in Kongsberg, einer Kleinstadt etwa 70 Kilometer westlich von Oslo (damals noch Kristiania) als Sohn des Bergbauingenieurs Mathias Wilhelm Sinding und Maria Cecilie geboren, die künstlerisch interessiert ist. Seine frühe Kindheit verbringt er allerdings in Lillehammer. Im Jahr 1860 verstirbt sein Vater und die Familie übersiedelt nach Oslo. Die beiden älteren Brüder Otto und Stephan schlagen zunächst eine juristische Laufbahn ein, bevor sie sich erfolgreich der Malerei, Schriftstellerei und Bildhauerei zuwenden. Christian Sinding zeigt hingegen eine besondere musikalische Begabung. 1867 tritt Christian in die altehrwürdige Kathedralschule ein. Fünf Jahre später sind seine Leistungen in der Schule aber so schlecht, dass ihn ein Onkel das Schusterhandwerk erlernen lassen will. Sinding setzt sich aber insofern durch, als dass er nicht allzu fachfremd in der Klavierfabrik der Gebrüder Hals eine Lehre beginnt. Er erhält einen geregelten und gründlichen Unterricht auf verschiedenen Instrumenten. 1874 wendet er sich an das Konservatorium Leipzig, welches zur damaligen Zeit die erste Adresse für ein besonders gutes Musikstudium war.

Nachdem Salomon Jadassohn ihm 1877 ins Jahreszeugnis schreibt, dass er nur ein geringes musikalisches Talent hat, unterbricht Sinding das Studium und spielt in Oslo in einem Orchester unter der Leitung von Grieg und Johan Svendsen. In der Zeit fängt Sinding an, sich mehr und mehr für das Komponieren zu interessieren. 1879 kehrt er nach Leipzig zurück und nimmt Kompositionsunterricht bei Carl Reinecke. Noch im gleichen Jahr werden in Leipzig eine Violinsonate und in Oslo ein Sonatensatz für das Klavier aufgeführt. Diese wie auch die meisten der frühen Kompositionen hat er später vernichtet.

Ein Staatsstipendium ermöglicht Sinding 1884 einen ausgedehnten Aufenthalt in München. In München lernt er die musikalische Welt Richard Wagners, die später Einfluss auf seine Kompositionen hat, kennen. In dieser Zeit entstehen die ersten gültigen Kompositionen, die auch im Druck veröffentlicht werden.

Am 19. Dezember 1885 findet in Oslo ein Konzert statt, das Sinding zumindest in Skandinavien zum Durchbruch verhilft. Auf dem Programm stehen: ein Streichquartett A-Dur (vernichtet), die später als op. 1 veröffentlichten alten Weisen nach Gedichten von Gottfried Keller und das Klavierquintett e-Moll op. 5.

Im folgenden Jahr hält Sinding sich wieder in Leipzig auf und knüpft künstlerische Kontakte. Bis zu seinem Tod wird er nahezu vierzig Jahre in Zentraleuropa verbringen. Er kehrt aber immer wieder nach Norwegen zurück. Ein Jahr später beginnt er die Arbeit an der Sinfonie Nr. 1 d-Moll op. 21. 1888 hat Sinding mit seinem Klavierquintett auf dem ersten Nordischen Musikfest in Kopenhagen glänzenden Erfolg

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. Er kommentiert dies in einem Brief an Frederick Delius. Sinding schreibt (original in deutscher Sprache):

Nach der Leipziger Premiere des Klavierquintetts am 19. Januar 1889 kommt es unter den Kritikern zweier musikalischer Zeitungen zu einer Auseinandersetzung, die Sinding zum überregionalen Durchbruch verhilft. In Oslo wird am 2. November das Klavierkonzert Des-Dur op. 6 uraufgeführt.

1890 wird in Oslo die zweite Fassung der Sinfonie Nr. 1 op. 21 aufgeführt. Die erste Fassung hat er nicht aus der Hand gegeben. Am 4. Januar 1894 erklingt in Dresden die gültige dritte Fassung der Sinfonie. 1896 erscheinen die Sechs Stücke für Pianoforte op. 32 im Druck, deren Nr. 3 „Frühlingsrauschen“ in kürzester Zeit äußerst populär wird und auch in zahllosen Bearbeitungen Verbreitung findet. 1898 vollendet Sinding in London sein Violinkonzert. Am 22. März 1907 dirigiert Felix Weingartner in Berlin die Uraufführung der Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 83. 1909 wird Sinding zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste gewählt.

Nachdem Sinding seit etwa 1880 kontinuierlich vom norwegischen Staat ein Arbeitsstipendium erhalten hat, wird ihm 1910 eine „Künstlergage“ zur Absicherung des Lebensunterhalts zugesprochen.

Im Jahre 1912 Sinding schließt er nach drei Jahren die Arbeit an seiner einzigen Oper „Der heilige Berg“ op. 111 ab, die am 17. April 1914 uraufgeführt wird.

In Anerkennung seiner schöpferischen Arbeit erhält Sinding seit seinem 65. Geburtstag vom norwegischen Staat ein jährliches Ehrensalär von 6000 Kronen

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. Er übernimmt 1921 eine Professur für Komposition an der Eastman School of Music in den USA, gibt diese Stellung aber schon im folgenden Jahr wieder auf. Als letzte Kompositionen entstehen 1935 nochmals sechs Lieder auf norwegische Texte. Am 13. Januar 1936 dirigiert Harald Heide in Bergen die Uraufführung der Sinfonie Nr. 4 „Frost und Frühling“ op. 129

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.

1941, zwei Monate vor seinem Tod, wird gemeldet, dass der überaus populäre Komponist in die norwegische Nazi-Partei Nasjonal Samling eingetreten ist – ein sehr eigenartiger Umstand, da er doch schon seit Jahren an schwerer Altersdemenz leidet. Die Folge ist, dass er lange Zeit in seiner Heimat zur Unperson wird. Am 3. Dezember 1941 stirbt Christian Sinding im Alter von 85 Jahren.

Briefe von Christian Sinding von 1888 bis 1941 befinden sich im Bestand des Leipziger Musikverlages C. F. Peters im Staatsarchiv Leipzig.

Tour de Nesle

Der Tour de Nesle (franz.

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, dt. Nesleturm, auch Nigellaturm, frz. auch: Tour de Neelles, Tour de Nesles oder Tour Nelle, lat. Tornella Nigellae) war ein runder Turm der alten Pariser Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert. Er wurde um 1200 unter der Regentschaft von Philipp II. August als westlichster Punkt der Stadtmauer am linken Seineufer erbaut und 1210 erstmals als Tornelle de Philippe Hamelin erwähnt (altfranzösisch tornelle = frz. tourelle = dt. kleiner Turm, latein. tornella Philippi Hamelini supra Sequanam, dt. Philippe-Hamelin-Turm an der Seine)

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, benannt nach dem damaligen Propst der Stadt Paris.

Der Turm war massiv gebaut, hatte einen Durchmesser von etwa 9 bis 10 Meter, eine Höhe von etwa 25 Meter (inklusive seines Treppenturms), besaß 3 ½ Stockwerke zusätzlich der Dachplattform und einen den Hauptturm um mehrere Meter überragenden Treppenturm. Er diente als Verteidigungs- und Beobachtungsturm, hatte aber zusätzlich eine damals wichtige Funktion: Eine starke Eisenkette reichte von ihm aus über die Seine zum ähnlich aussehenden Eckturm (Tour du Coin, später Tour du Louvre), zum Schutz der Stadt vor Eindringlingen per Schiff. Eine weitere Sperranlage ähnlicher Bauart befand sich im Osten der Stadt südlich der späteren Bastille mit dem runden Billyturm (Tour de Billy) auf dem rechten Seineufer und einem rechteckigen, mit Eckwarten versehenen Turm (Le Chardonnet, seit dem 14. Jahrhundert la Tournelle) auf dem linken Seineufer. Um 1330 erhielt der Wehrturm den Namen Tour de Nesle nach einem neben ihm errichteten Herrenhaus (Hôtel) gleichen Namens, erbaut durch den Herrn von Nesle, das mit dem Turm über eine Mauer verbunden war. Ein Stadttor namens Porte de Nesle wurde im 16. Jahrhundert nahe dem Turm in die Stadtmauer eingebaut, eine Brücke führte über den Befestigungsgraben.

Bereits unter Karl VII. war der Turm in einem desolaten Zustand und wegen der Stadterweiterung auch kein Teil der Stadtbefestigung mehr. Die Schießscharten waren längst zu Fenstern erweitert, Sträucher hatten sich auf seiner Dachplattform angesiedelt. Im 16. Jahrhundert erschien er als schwärzliches Relikt gegenüber dem auf der rechten Seineseite errichteten neuen Louvreflügel. Er wurde oft an privat zu diversen Zwecken vermietet. Da er bereits um 1660 auf Befehl Kardinal Mazarins dem Bau des Collège des Quatre Nations (heute: Institut de France) weichen musste, das unter anderem die Bibliothèque Mazarine aufnahm, ist der Turm nur noch von zeitgenössischen Abbildungen (von Jacques Callot, aus dem Atelier der Familie Perelle und von Israël Silvestre) bekannt.

1308 kaufte der französische König Philipp IV. der Schöne (* 1268, † 1314) das Hôtel de Nesle von Amaury de Nesle, dessen Sohn Philipp V. schenkte es 1319 seiner Ehefrau Johanna von Burgund, die es in ihrem Testament aus dem Jahr 1325 zum Verkauf bestimmte, um das Geld dem Collège de Bourgogne, einem Teil der Universität Paris, zukommen zu lassen.

Der Tour de Nesle spielt die namengebende Rolle in einem Ehebruchsdrama aus dem Jahr 1314, von dem die Kapetinger, die königliche Familie Frankreichs, im Innersten betroffen waren – und das am Ende zum Wechsel auf die Dynastie der Valois führte, was wiederum die Thronansprüche des englischen Königs Eduard III. und damit den Hundertjährigen Krieg auslöste.

König Philipp IV. von Frankreich hatte vier Söhne:

Ludwig heiratete im Jahr 1305 Margarete von Burgund (* 1290), eine Tochter des Herzogs Robert II. von Burgund und der Agnes von Frankreich, diese wiederum eine Tochter König Ludwigs IX. war. Philipp heiratete 1307 Johanna von Burgund (* wohl 1291), eine Tochter des Pfalzgrafen Otto IV. von Burgund und der Mathilde von Artois, der Erbtochter des Grafen Robert II. Karl schließlich heiratete 1306 oder 1307 Blanka von Burgund (* 1295), eine Schwester Johannas.

Zwei der drei Prinzessinnen, Margarete und Blanka, waren die Hauptakteure des Dramas, die dritte, Johanna, eine Mitwisserin. Sie wurden im Frühjahr 1314 des Ehebruchs mit den Rittern Philippe und Gautier d’Aunay beschuldigt und Johanna der Komplizenschaft. Sie wurden angeblich in flagranti mit ihren Liebhabern entdeckt; die Brüder gestanden unter der Folter, dass die Beziehungen bereits seit drei Jahren bestünden. Die Treffen zwischen Gautier und Margarete sowie Blanka und Philippe sollen im Tour de Nesle oder wohl eher im Hôtel de Nesle stattgefunden haben.

An der Entdeckung des Ehebruchs war Isabella von Frankreich (* 1292, † 1358), ältere Schwester der drei Könige und selbst seit 1307 als Ehefrau Eduards II. Königin von England – von den Engländern die Wölfin von Frankreich genannt – beteiligt. Eine zeitgenössische Chronik berichtet: „Die Königin Isabella von England, Tochter Philipps des Schönen, hatte zwei sehr schöne Börsen. Die eine verschenkte sie an die Frau Ludwigs des Zänkers, die andere an die Frau Karls von La Marche. Sie war sehr erstaunt, beide Börsen einige Zeit danach an den Gürtel der beiden Kavaliere zu sehen. Sie schwieg, berichtete die Tatsache aber dem König, ihrem Vater, der seine Schwiegertöchter überwachen ließ.“ Wenig später befahl der König die Verhaftung der Beschuldigten.

Philippe und Gautier d’Aunay wurden am 19. April 1314 hingerichtet, indem ihnen auf dem Marktplatz von Pontoise bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wurde, danach wurden sie kastriert, enthauptet und schließlich am Galgen zur Schau gestellt. Margarete und Blanka wurden nach Château-Gaillard gebracht und dort eingekerkert. Johanna, die alles abstritt und nicht der Mittäterschaft, sondern nur der Mitwisserschaft beschuldigt wurde, wurde in das Kastell von Dourdan gebracht. Der Intervention ihrer Mutter Mathilde von Artois ist es zu verdanken, dass sie später begnadigt wurde und den Platz an der Seite ihres Mannes wieder einnehmen konnte (und ihm 1316 noch einen Sohn gebar). Wenig nachvollziehbar allerdings ist, dass ihr Mann ihr 1319 ausgerechnet das Hôtel de Nesle zum Geschenk machte.

Philipp IV. starb im November des gleichen Jahres, Ludwig bestieg als Ludwig X. den Thron, und Margarete war formal Königin – allerdings nur für ein paar Monate. Am 30. April 1315 wurde sie im Gefängnis tot aufgefunden; nach einer Überlieferung sei sie auf Befehl ihres Ehemanns mit Hilfe ihrer eigenen Haare erdrosselt worden. Noch im August 1315 heiratete der König in Paris ein zweites Mal.

Karl hingegen forderte die Lösung seiner Ehe, Papst Clemens V. lehnte ab, da Ehebruch kein Scheidungsgrund war. Eine Annullierung kam zudem nicht in Frage, da das Paar eine Tochter hatte, und der Vollzug der Ehe somit offensichtlich war.

Blanka hielt sich noch im Château Gaillard auf, als ihr Mann Anfang 1322 König und sie somit Königin wurde, was ein Grund mehr war

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, ihre Freilassung zu untersagen. Als Karl aber in einem weiteren Versuch doch noch beim Papst Johannes XXII. die Scheidung durchsetzte, die am 19. Mai 1322 ausgesprochen wurde, wurde Blanka aus dem Gefängnis geholt und ihr gestattet, sich ins Kloster Maubuisson zurückzuziehen, wo sie 1326 starb.

Einer Legende zufolge soll eine französische Königin des 14. Jahrhunderts den Turm als Liebesnest genutzt haben, darin dann ihre Liebhaber ermordet und in einem Sack in die Seine geworfen haben bzw. sie veranlasst, vom Turm zu springen und dabei zu ertrinken.

Das Drama lieferte den Stoff für das Theaterstück La Tour de Nesle von Alexandre Dumas aus dem Jahr 1832 sowie für den historischen Roman Les rois maudits (deutsch Die unseligen Könige 1960) des französischen Romanciers Maurice Druon.

Mustafa I.

Mustafa I., osmanisch مصطفى الأول‎, (* 1592; † 20. Januar 1639) war Sultan des Osmanischen Reiches von 1617 bis 1618 und von 1622 bis 1623. Er war der Bruder von Ahmed I.

Mustafa wurde als 2-Jähriger in den „Prinzenkäfig“ gesteckt, wo er während der Herrschaft seines Bruders 14 Jahre verbringen musste. Vermutlich war er aus diesem Grund geistig zurückgeblieben bzw. geisteskrank oder zusätzlich auch neurotisch und deshalb ein Spielball der Machtspiele im Topkapi-Palast in Istanbul. Früher war es ein osmanischer Brauch gewesen, die verbliebenen Brüder des Thronbesteigers aus Gefahr für die Macht erdrosseln zu lassen. Das sogenannte Prinzengefängnis (Kafes) wurde von seinem Bruder Ahmed eingeführt, nachdem Sultan Mehmed II. (Regierungszeit von 1441 bis 1461) den Brauch des Brudermordes zur Machtfestigung bzw. Nicht-Gefährdung der Macht im osmanischen Reich initiiert hatte.

Nach dem Tod seines Bruders Ahmet I. kam Mustafa 1617 auf den Thron, da der Sohn Ahmets Osman II. damals erst 13 Jahre alt war. Mustafa I. wurde jedoch nach nur 96 Tagen im Jahre 1618 wegen Regierungsunfähigkeit wieder abgesetzt und an seiner Stelle wurde sein minderjähriger Neffe Osman II. nun doch neuer Sultan. Nach dessen Ermordung 1622 wurde er noch einmal für ein Jahr Sultan. Da er aber für diese Aufgabe wegen seines geistigen Schwachsinns nach wie vor überfordert war und im Wahn nach seinem erdrosselten Neffen Osman II. rief, wurde er deshalb mit einer Fatwa des Scheichülislam durch die Janitscharen wieder abgesetzt und wieder eingesperrt. Er starb dann 16 Jahre später in seinem „Prinzenkäfig“. Sein Grab befindet sich im ehemaligen Baptisterium vor der Hagia Sophia. Nachfolger wurde Osmans Bruder Murad IV.

Dass eine offenkundig ungeeignete Persönlichkeit wie Mustafa I. mehrmals Sultan werden konnte

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, zeigt die geringe Bedeutung, die die Institution des Sultanats im Osmanischen Reich des 17. Jahrhunderts hatte.

Ernst Reicher

Ernst Reicher (* 19. September 1885 in Berlin; † 1. Mai 1936 in Prag, Tschechoslowakei) war ein deutscher Schauspieler, Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent.

Der Sohn des Schauspielers Emanuel Reicher besuchte das Landerziehungsheim Dr. Lietz in Ilsenburg und anschließend die Hochschule für dramatische Künste in Berlin, die sein Vater leitete. Nach weiterer Ausbildung in Italien und London debütierte er 1909 an den Münchner Kammerspielen. Im Jahr 1910 spielte er in Rixdorf, 1911 am Neuen Theater in Frankfurt und 1912 in Berlin erstmals beim Film.

Hier lernte er den Regisseur Joe May kennen, unter dessen Regie er 1913 in Heimat und Fremde zusammen mit seinem Vater auftrat und dadurch bekannt wurde. Kurz darauf verkörperte er in der Musiker-Biografie Richard Wagner den Märchenkönig Ludwig II. von Bayern.

Reichers erste Regiearbeit war 1913 der Film Das Werk.

Im Jahr 1914 erfand Ernst Reicher die Figur des Detektivs Stuart Webbs. In dieser Rolle stand er zwölf Jahre vor der Kamera und etablierte im deutschsprachigen Bereich das Genre des Detektivfilms. Nach Streit mit der Continental-Kunstfilm GmbH gründeten Reicher und May ihre eigene Produktionsfirma namens „Stuart Webbs Film Company“. Bereits 1915 schied May aus und startete seine eigene Joe Deebs-Detektivserie mit dem Hauptdarsteller Max Landa und später Harry Liedtke.

Stuart Webbs war ein Gentleman-Detektiv nach dem Vorbild von Sherlock Holmes, der smart und elegant auch schwierigste Fälle löste. Während des gesamten Ersten Weltkrieges war diese Kunstfigur beim deutschen Kinopublikum beliebt. Erst ab 1918 wandte Reicher sich auch anderen Themen zu. Seine aufwändigste Produktion wurde der Monumentalfilm Das Buch Esther mit ihm selbst in der Hauptrolle.

Am 1. April 1919 verlegte er den Sitz seiner Filmgesellschaft nach München. Zu Beginn der zwanziger Jahre erlitt er einen schweren Autounfall

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, bei dem er sich einen Wirbel- und Schädelbruch zuzog. Erst ab 1926 erschien er wieder auf der Leinwand, doch konnte er nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte der Jude Reicher 1933 nach Prag, wo er in Vergessenheit geriet. Seine letzte, winzige Rolle in dem Remake Le Golem wurde aus der Endfassung herausgeschnitten. Er wurde tot in einem Prager Hotelzimmer aufgefunden, „in einem kleinen engen Zimmerchen, in einer Straße gelegen, die weitab von den Bühnen des Ruhms war“. In den 20er Jahren war er mit der Schauspielerin Stella Harf verheiratet. Sein Halbbruder Frank Reicher und seine Schwester Hedwiga Reicher haben gleichfalls als Schauspieler gearbeitet.

Tři trubky

Das Jagdschloss Tři trubky (deutsch: Drei Röhren) liegt in der Nähe des Zusammenflusses der Bäche Třítrubecký potok (Schwarzbach) und Padrťský potok (Padertbach) auf dem Gebiet des Truppenübungsplatzes Brdy in Tschechien.

Es wurde in den späten 1880er Jahren durch Hieronymus von Colloredo-Mansfeld, Besitzer der Güter Doberschisch und Sbiroh mcm taschen sale, errichtet. Das Gebäude wurde von dem Wiener Architekten Camillo Sitte im Geiste der Romantik gestaltet. Die Umgebung wurde in einen Naturpark umgewandelt

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. Bekannt ist das Schloss für seine Jagdsammlungen. Seit den 1930er Jahren liegt es innerhalb des Truppenübungsplatzes.

Nach dem deutschen Einmarsch wurde das Schloss durch die Wehrmacht als Gästehaus des Truppenübungsplatzes Kammwald benutzt. Feldmarschall Walther von Brauchitsch erhielt das Schloss 1942 als Reichsdotation. Er bewohnte es bis 1945. Seit 1945 wird das Schloss durch die tschechoslowakische und seit 1993 durch die Tschechische Armee als Gäste- und Jagdhaus genutzt

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Koordinaten:

Felix Brych

Felix Brych (* 3. August 1975 in München) ist ein deutscher Fußballschiedsrichter und Jurist.

Brych schrieb seine Dissertation über die Förderung des Berufssports durch Kommunen und arbeitet beim Bayerischen Fußball-Verband als Abteilungsleiter Talentförderung & Schiedsrichter. Er lebt in München und ist ledig.

Brych ist seit 1999 DFB-Schiedsrichter und pfeift für den SV Am Hart München. Seit 2001 leitet er Spiele der 2. Bundesliga und seit 2004 Spiele der Bundesliga. Sein Bundesligadebüt gab er am 28. August 2004 in der Partie Hertha BSC gegen den 1. FSV Mainz 05. In der Bundesliga kam er bisher auf 202 Einsätze (Stand: November 2015). Im Oktober 2003 leitete er ein Spiel in der südkoreanischen K-League, seit 2008 pfeift er außerdem Spiele in der saudi-arabischen Liga. Seit Januar 2007 ist er FIFA-Schiedsrichter. Mit der Partie FC Liverpool gegen PSV Eindhoven gab er 2008 sein Debüt in der UEFA Champions League. Sein erstes Länderspiel als Schiedsrichter war das EM-Qualifikationsspiel Luxemburg gegen Rumänien im Jahr 2007 (0:2). Bei der UEFA wurde er 2008 in die zweithöchste Kategorie befördert; seit der Saison 2009/2010 gehört er der Elitegruppe an. Nach der Saison 2012/13 wurde Brych am 13. Juni vom DFB als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet.

Brych wurde für die Olympischen Spiele 2012 berufen. Dort leitete er zunächst das Spiel zwischen dem Senegal und Uruguay (Ergebnis 2:0) am 29. Juli 2012, bei dem Uruguay erstmals ein olympisches Fußballspiel verlor. Dabei verteilte er sechs Gelbe und eine Rote Karte. Im Spiel Brasilien gegen Honduras zeigte er acht Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten.

Brych kam am 15. Mai 2013 im Finale der UEFA Europa League in Amsterdam zwischen Benfica Lissabon und dem FC Chelsea als Vierter Offizieller zum Einsatz (Hauptschiedsrichter war der Niederländer Björn Kuipers). Als Schiedsrichter nahm er am FIFA-Konföderationen-Pokal 2013 in Brasilien teil.

Zu den ungewöhnlichsten Spielen, die er leitete, gehörte die Begegnung zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und dem VfB Stuttgart in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokal 2007/08. Dort verteilte Brych sieben Gelbe und vier Rote Karten. Er vergab die schnellste Rote Karte der Bundesligageschichte im ersten Spiel der Saison 2010/11 beim Spiel 1. FC Köln gegen 1. FC Kaiserslautern. Er stellte nach nur 87 Sekunden Youssef Mohamad wegen Verhinderung einer klaren Torchance vom Platz. In der Bundesliga-Saison 2013/14 geriet Brych in die Kritik, als er am neunten Spieltag bei der Begegnung TSG 1899 Hoffenheim gegen Bayer 04 Leverkusen einen Ball, der durch ein Loch im Netz von außen scheinbar im Tor landete, schlussendlich als Tor wertete und dem Gegner Hoffenheim ein eigentlich reguläres Tor aberkannte, so dass Leverkusen mit 2:1 gewann.

Brych leitete am 20. November 2013 das Interkontinental-Playoffrückspiel zwischen Neuseeland und Mexiko in Wellington, das Mexiko mit 4:2 gewann und sich damit für die WM qualifizierte, nachdem es das Heimspiel im Aztekenstadion in Mexiko bereits mit 5:1 gewonnen hatte.

Am 15. Januar 2014 wurde Brych zusammen mit seinen Assistenten Mark Borsch und Stefan Lupp als eines von 25 Schiedsrichtergespannen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien benannt. Am 15. Mai 2014 leitete er das Finale der Europa League zwischen dem FC Sevilla und Benfica Lissabon in Turin, das der FC Sevilla mit 4:2 nach Elfmeterschießen gewann.

Brych leitete zusammen mit seinen Assistenten Mark Borsch und Stefan Lupp das Finale des DFB-Pokals 2014/15 am 30. Mai 2015 im Berliner Olympiastadion zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg. Robert Hartmann war als 4. Offizieller eingeteilt.

Am 15. Dezember 2015 wurde Brych als einziger Schiedsrichter aus dem deutschsprachigen Raum zur Fußball-Europameisterschaft 2016 nominiert. Damit gehört er zu den sieben Schiedsrichtern der Europameisterschaft 2016, die auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien Spiele leiten durften.

Zudem fungierte Brych bei drei Spielen als Vierter Offizieller.

Schiedsrichter des Jahres:
1975: Aldinger | 1976: Biwersi | 1977: Eschweiler | 1978: Frickel | 1979: Redelfs | 1980: Roth | 1981: Ohmsen | 1982: Horstmann | 1983: Hontheim | 1984: Ahlenfelder | 1985: Pauly | 1986: Roth | 1987: Schmidhuber | 1988: Pauly | 1989: Tritschler | 1990: Pauly | 1991: Schmidhuber | 1992: Schmidhuber | 1993: Assenmacher | 1994: Krug | 1995: Merk | 1996: Merk | 1997: Berg | 1998: Heynemann | 1999: Krug | 2000: Merk | 2001: Fandel | 2002: Krug | 2003: Krug / Merk | 2004: Merk | 2005: Fandel | 2006: Merk | 2007:&nbsp

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;Fandel | 2008: Fandel / Merk | 2009: Meyer | 2010: Stark | 2011: Gräfe | 2012: Kircher | 2013: Brych | 2014: Zwayer | 2015: Brych | 2016: Brych

Schiedsrichterin des Jahres:
2004: Frai | 2005: Günthner | 2006: Beck | 2007: Steinhaus | 2008: Beck / Steinhaus | 2009: Steinhaus | 2010: Steinhaus | 2011: Steinhaus | 2012: Baitinger | 2013: Hussein | 2014: Kurtes | 2015: Rafalski | 2016: Hussein

Joel Aguilar (El Salvador) | Felix Brych (Deutschland) | Cüneyt Çakır (Türkei) | Carlos Velasco Carballo (Spanien) | Noumandiez Doué (Elfenbeinküste) | Jonas Eriksson (Schweden) | Ravshan Ermatov (Usbekistan) | Bakary Gassama (Gambia) | Mark Geiger (Vereinigte Staaten) | Djamel Haimoudi (Algerien) | Björn Kuipers (Niederlande) | Milorad Mažić (Serbien) | Yūichi Nishimura (Japan) | Peter O’Leary (Neuseeland) | Enrique Osses (Chile) | Néstor Pitana (Argentinien) | Pedro Proença (Portugal) | Sandro Ricci (Brasilien) | Nicola Rizzoli (Italien) | Marco Antonio Rodríguez Moreno (Mexiko) | Wilmar Roldán (Kolumbien) | Nawaf Shukralla (Bahrain)&nbsp

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;| Carlos Vera (Ecuador) | Ben Williams (Australien) | Howard Webb (England)

Als Unterstützungsschiedsrichter wurden nominiert:
Sidi Alioum (Kamerun) | Daniel Bennett (Südafrika) | Víctor Hugo Carrillo (Peru) | Alireza Faghani (Iran) | Norbert Hauata (Französisch-Polynesien) | Walter López Castellanos (Guatemala) | Svein Oddvar Moen (Norwegen) | Roberto Moreno Salazar (Panama)

Martin Atkinson (England) | Felix Brych (Deutschland) | Cüneyt Çakır (Türkei) | Mark Clattenburg (England) | William Collum (Schottland) | Jonas Eriksson (Schweden) | Ovidiu Hațegan (Rumänien) | Sergei Karassjow (Russland) | Viktor Kassai (Ungarn) | Pavel Královec (Tschechien) | Björn Kuipers (Niederlande) | Szymon Marciniak (Polen) | Milorad Mažić (Serbien) | Svein Oddvar Moen (Norwegen) | Nicola Rizzoli (Italien) | Damir Skomina (Slowenien) | Clément Turpin (Frankreich) | Carlos Velasco Carballo (Spanien)

UEFA-Pokal
(Das Finale wurde bis 1997 im Hin- und Rückspiel ausgetragen)
1972: Bəhramov und van Ravens | 1973: Linemayr und Kasakow | 1974: Scheurer und Lo Bello | 1975: Palotai und Schiller | 1976: Biwersi und Glöckner | 1977: Corver und Linemayr | 1978: Maksimović und Rainea | 1979: Foote und Michelotti | 1980: Guruceta Muro und Ponnet | 1981: Prokop und Eschweiler | 1982: Carpenter und Courtney | 1983: Dotschew und Corver | 1984: Galler und Roth | 1985: Vautrot und Ponnet | 1986: Courtney und Valentine | 1987: Kirschen und Igna | 1988: Krchňák und Keizer | 1989: Germanakos und Sánchez Arminio | 1990: Soriano Aladrén und Schmidhuber | 1991: Spirin und Quiniou | 1992: Worrall und Petrović | 1993: Puhl und Blankenstein | 1994: Nielsen und McCluskey | 1995: A. López Nieto und van den Wijngaert | 1996: Muhmenthaler und Schuk | 1997: Batta und García Aranda | 1998: A. López Nieto | 1999: Dallas | 2000: J. López Nieto | 2001: Veissière | 2002: Melo Pereira | 2003: Micheľ | 2004: Collina | 2005: Poll | 2006: Fandel | 2007: Busacca | 2008: Fröjdfeldt | 2009: Medina Cantalejo

UEFA Europa League
2010: Rizzoli | 2011: Velasco Carballo | 2012: Stark | 2013: Kuipers | 2014: Brych | 2015: Atkinson | 2016: Eriksson

Deniz Aytekin | Benjamin Brand | Felix Brych | Benjamin Cortus | Bastian Dankert | Christian Dingert | Jochen Drees | Marco Fritz | Manuel Gräfe | Robert Hartmann | Patrick Ittrich | Robert Kampka | Harm Osmers | Günter Perl | Markus Schmidt | Daniel Siebert | Wolfgang Stark | Sascha Stegemann | Tobias Stieler | Tobias Welz | Frank Willenborg | Guido Winkmann | Felix Zwayer

Tschammerpokal:
1935: Birlem | 1936: Zacher | 1937: Grabler | 1938: Rühle | 1939: Schütz | 1940: Pennig | 1941: Fink | 1942: Multer | 1943: Schmetzer

DFB-Pokal:
1953: Reinhardt | 1954: Dusch | 1955: Treichel | 1956: Loser | 1957: Dusch | 1958: Treichel | 1959: Schulenburg | 1960: Dusch | 1961: Sparing | 1962: Seekamp | 1963: Kreitlein | 1964: Malka | 1965: Jakobi | 1966: Schulenburg | 1967: Niemeyer | 1968: Riegg | 1969: H. Fritz | 1970: Schulenburg | 1971: Biwersi | 1972: Aldinger | 1973: Tschenscher | 1974: Weyland | 1975: Horstmann | 1976: Eschweiler | 1977: Frickel und Ohmsen | 1978: Redelfs | 1979: Linn | 1980: Aldinger | 1981: Joos | 1982: Hennig | 1983: Engel | 1984: Roth | 1985: Föckler | 1986: Pauly | 1987: Gabor | 1988: Heitmann | 1989: Tritschler | 1990: Neuner | 1991: Schmidhuber | 1992: Heynemann | 1993: Merk | 1994: Amerell | 1995: Strigel | 1996: Krug | 1997: Steinborn | 1998: Strampe | 1999: Aust | 2000: Berg | 2001: Albrecht | 2002: Wack | 2003: Fröhlich | 2004: Fandel | 2005: Meyer | 2006: Fandel | 2007: Weiner | 2008: Kircher | 2009: Fleischer | 2010: Kinhöfer | 2011: Stark | 2012: Gagelmann | 2013: Gräfe | 2014: Meyer | 2015: Brych | 2016: M. Fritz

José Alcántara Almánzar

José Alcántara Almánzar (* 2. Mai 1946 in Santo Domingo) ist ein dominikanischer Erzähler

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, Essayist, Literaturkritiker, Soziologe und Hochschullehrer

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.

Alcántara besuchte das Colegio La Milagrosa (1952-56) und das Colegio Don Bosco (1956-60) und studierte Mathematik und Physik am Liceo Nocturno Eugenio María de Hostos (Abschluss 1962) sowie Soziologie an der Universidad Autónoma de Santo Domingo (1966-72). Er arbeitete von 1962 bis 1965 in der Firma Jaime Méndez Sucs und bis 1969 in der staatlichen Stadtplanung. Von 1969 bis 1973 war er Professor für Englisch, Französisch, dominikanische Geschichte, spanische, dominikanische und lateinamerikanische Literatur am Colegio Loyola und unterrichtete von 1972 bis 1974 Spanisch für Ausländer am Instituto Cultural Domínico. Von 1974 bis 1975 war er Exekutivdirektor der Stiftung Vita Dominicana.

Als Professor für Soziologie unterrichtete Alcántara an der Universidad Autónoma de Santo Domingo (1973), der Universidad Nacional Pedro Henríquez Ureña (1974–1984) und am Instituto Tecnológico de Santo Domingo (1981–2001); 1987-88 hatte er außerdem eine Fulbright-Professur am Stillman College in Tuscaloosa, Alabama, inne. Seit 1995 ist er im Kultusministerium verantwortlich für die Biblioteca “Juan Pablo Duarte”, seit 1996 auch für das Museo Numismático y Filatélico.

Neben Prosawerken veröffentlichte Alcántara mehrere Anthologien dominikanischer Literatur, literaturtheoretische und -kritische Schriften. Er erhielt 1984 und 1990 den Premio Anual de Cuento des Sekretariats für Erziehung und Kultur, den Premio a la Excelencia Periodista (1996) und den Caonabo de Oro in de Kategorie Schriftsteller (1998). 2009 erhielt er den Nationalpreis für Literatur.

Mehrere seiner Geschichten, Spanisch und ins Englische übersetzt, Deutsch, Italienisch, Französisch und Latein- in Anthologien in Santo Domingo, Puerto Rico mcm taschen sale, Spanien, Kolumbien, Kuba, USA, Deutschland, Italien, Bulgarien und Island veröffentlicht enthalten.

Monika Dahlberg

Monika Dahlberg (* 30

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. April 1936 in Pommern als Rosemarie Rödelberger) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin.

Monika Dahlberg ist die Schwester des verstorbenen Musikers, Produzenten, Komponisten und Arrangeurs Wolfgang Rödelberger.

Sie absolvierte eine Ausbildung als Opernsängerin und Schauspielerin in Kiel. Im Jahr 1954 gab sie als Papagena in einer Aufführung der Zauberflöte ihr Bühnendebüt am Kieler Stadttheater. Dort war sie bis 1957 engagiert. In diesem Jahr unterzeichnete sie bei der Constantin Film einen Dreijahresvertrag.

Monika Dahlberg spielte in vielen Heimatfilmen und Filmkomödien mit, unter anderem 1975 in Der Edelweißkönig. In den Filmen der Serie Die Lümmel von der ersten Bank war sie die oft überforderte Schulsekretärin Fräulein Weidt, in dem pseudo-aufklärerischen Sexfilm Mädchen beim Frauenarzt spielte sie die Arzthelferin.

Sie war bei den Filmen Mary Poppins und My Fair Lady als Synchronsprecherin tätig. Auf der Bühne verkörperte sie selbst über tausend Mal die Eliza Doolittle im Musical My Fair Lady

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. Sie gab als freischaffende Künstlerin an zahlreichen Theatern Gastspiele, vornehmlich in München, und trat in Konzerten als Interpretin klassischer und volkstümlicher Gesänge auf.

Ab 1960 war Monika Dahlberg oft im Fernsehen vertreten, und zwar sowohl in Musiksendungen als auch Fernsehspielen, wie zum Beispiel neben Erwin Linder und Kurt Großkurth in der Komödie Der fröhliche Weinberg von Carl Zuckmayer. Auch in der Serie Zum Stanglwirt war sie öfter zu sehen. Im Komödienstadel hatte sie mehrere Auftritte. Von 1992 bis 1993 trat sie in der RTL-Serie Ein Schloß am Wörthersee auf, wo sie die Frau von Leo Laxeneder (Helmut Fischer) spielte. Heute ist sie noch ab und zu beim Chiemgauer Volkstheater zu sehen.

Monika Dahlberg war mit dem Schauspielerkollegen Klaus Kindler verheiratet; sie lebt in Benediktbeuern

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Workers Party of South Africa

Die Workers Party of South Africa (WPSA, deutsch etwa „Arbeiterpartei Südafrikas“) war eine trotzkistische Partei in Südafrika. Sie stellte keine Abgeordneten im südafrikanischen Parlament.

Die Communist Party of South Africa (CPSA) wurde 1929 durch Einflussnahme internationaler stalinistischer Kreise, die die Frage der schwarzen Bevölkerungsmehrheit missachteten, fast aufgerieben. Die Verbreitung von Kopien der US-amerikanischen trotzkistischen Zeitung The Militant bewirkte in der Folge die Gründung trotzkistischer Gruppen durch ehemalige CPSA-Mitglieder. In Kapstadt entstand 1934 der Lenin Club, dem auch Isaac Blank angehörte, der Ende 1934 nach London zog, um dort die trotzkistische Bewegung anzuführen. In Johannesburg entstand 1934 die Bolshevik-Leninist League of South Africa (etwa „Bolschewistisch-leninistische Liga Südafrikas“). Die League war eng mit der kleinen Johannesburg Laundry Workers’ Union verknüpft, die die Interessen von Wäschereiarbeitern vertrat und 1934 einen Streik der Arbeiter initiierte, der jedoch mit der Entlassung der meisten Teilnehmer endete.

Die Mehrheit des Lenin Club schloss sich im Januar bzw. Februar 1935 mit der Bolshevik-Leninist League of South Africa League zur WPSA zusammen, die Minderheit in Kapstadt gründete die Splittergruppe Communist League of South Africa. Zu den Gründungsmitgliedern der WPSA gehörten Isaac Bangani Tabata, Dora Taylor und Ralph „Raff“ Lee. Leo Trotzki äußerte sich im April 1935 schriftlich zu der Parteigründung. Er begrüßte sie

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, warnte aber davor, sich zu sehr vom African National Congress abzugrenzen, der ebenfalls die Interessen der unterdrückten Schwarzen vertrat. Es gab zwei Zentren der Partei, Kapstadt und Johannesburg. Innerhalb der Partei wurde der Debattierclub Spartacus Club gegründet. Die Partei beteiligte sich an der im Dezember 1935 gegründeten All African Convention (AAC), die gegen die Rassengesetze der Regierung Hertzog opponierte. In der Frage des Umgangs mit der CPSA gab es innerhalb der Partei Differenzen. Nach einem weiteren erfolglosen Streik zogen mehrere Mitglieder wie Ralph Lee im Juni 1937 nach London mcm taschen sale, um dort mit Isaak Blank, der sich nun Ted Grant nannte, die trotzkistische Bewegung zu vertreten.

1939 wurden die Aktivitäten der Partei zunehmend unterdrückt, so dass sie in den Untergrund ging. Die WPSA gründete 1943 unter Tabatas Führung die Anti-CAD, die sich gegen die Aktivitäten der Regierungsbehörde Coloured Affairs Department (CAD) richtete, sowie das Non European Unity Movement (NEUM), um weiterhin politisch tätig sein zu können. 1950 bannte die südafrikanische Regierung die Aktivitäten aller kommunistischer Gruppierungen, die NEUM wurde jedoch nicht gebannt. Der Zeitpunkt der Auflösung der WPSA ist nicht bekannt.

Die WPSA gab von 1935 bis 1939 die Zeitung The Spark (deutsch „Der Funke“) heraus. Sie enthielt erheblich mehr theoretische Artikel als Publikationen anderer linker Gruppierungen in Südafrika

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Hitoshi Kihara

Hitoshi Kihara (jap. 木原 均

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, Kihara Hitoshi; * 21. Oktober 1893 in Tokio; † 27. Juli 1986) war ein japanischer Genetiker.

Kihara studierte Pflanzenphysiologie an der Universität Hokkaidō mit dem Abschluss 1918 und war ab 1920 Assistent an der Universität Kyōto, an der er 1924 promoviert wurde. 1924 bis 1927 war er zum Auslandsstudium in Europa (darunter auch in Deutschland bei Carl Correns) und den USA. 1927 bis 1956 war er Professor an der Universität Kyoto. Kurz vor seiner Emeritierung wurde er 1955 Direktor des japanischen Nationalen Instituts für Genetik, was er bis 1969 blieb, und war danach Direktor an dem von ihm 1942 in Kyoto gegründeten Kihara-Institut für biologische Forschung (später in Yokohama), das er bis 1984 leitete

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Kihara war ein Pionier der Genetik in Japan. Er befasste sich vor allem mit der Genetik von Weizen. Er führte beim Studium des Chromosomensatzes von Weizen das Konzept des Genoms ein. Danach untersuchte er anhand von Studium der Chromosomen die Evolution und den Ursprung des Weizens, wofür er Expeditionen nach Afghanistan und den Iran unternahm.

Er entwickelte Krankheits- und Schädlings-resistente Weizensorten.

Er war Mitglied der Japan-Akademie. 1959 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 1960 wurde er Mitglied der Leopoldina

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. 1948 erhielt er den Kulturorden und 1959 die Darwin-Plakette. 1983 stiftete die japanische Gesellschaft für Genetik die Kihara-Medaille.

Er war ein begeisterter Skifahrer und leitete 1960 und 1964 das japanische Team bei der Winterolympiade und war Mitglied des Organisationskomitees der Winterolympiade in Sapporo 1972.